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Komatsu-Muldenkipper HD605-5

an Granit-Schotterwerk Uhrrnann übergeben

Komatsu-Muldenkipper HD605-5 "Ein- bis zweimal jährlich unterhält man sich auf den einschlägigen Mitgliederversammlungen mit Branchenkollegen, wie zufrieden man mit seinem Maschinenpark ist", erläutert Max Josef Uhrmann, der Inhaber des von seinem Vater Josef Uhrmann gegründeten heutigen Granit-Schotterwerkes im bayrischen Röhrnbach nahe Passau. "Und da ist schon mal eine Empfehlung Gold wert, wie kürzlich, als wir Ersatz für einen 13 Jahre alten Muldenkipper suchten", fährt der Seniorchef des 10 Mitarbeiter starken Familienunternehmens fort.

Die Pensionsreife des Gerätes war der eine, die jüngst vorgenommene Modernisierung im Bereich der Aufbereitungstechnik mit einem Svedala-Vorbrecher und der daraus resultierenden Produktionssteigerung um 100 t/h, war der andere Grund, dass man für die Nachfolge eines

40 Tonner, Ausschau nach einem leistungsstarken und zuverlässigen 60 t-Muldenkipper hielt. Mit zwei neuen Komatsu HD405 hatte seit Beginn des letzten Jahres ein Betreiber eines vergleichbaren Natursteinbruches im fränkischen Raum sehr gute Erfahrungen gemacht und Max Josef Uhrmann sowie dessen Söhne eingeladen, diesen unter die Lupe zu nehmen.

"Wir haben diese Gelegenheit gern wahrgenommen und den 533 kW starken Muldenkipper auf Herz und Nieren getestet. Unser Resümee: Ein ideales Gerät für uns, insbesondere wenn man bedenkt, daß eine 500 m lange Strecke mit 18 % Steigung bzw. Gefälle bewältigt werden muß", betont Uhrmann senior. Wie der bereits seit 4 Jahren im Betrieb aktive Komatsu Hanomag Radlader WA470, wurde auch der HD605-5 daraufhin bei der Häfele-Niederlassung Osterhofen bestellt, mit der man beste Erfahrungen im Hinblick auf Beratung, Kundendienst und Service in den letzten Jahren gemacht hatte.

Seit der Übergabe des Gerätes an das Granit-Schotterwerk Uhrmann, der auch Marcus Rühlmann, Regionalvertriebsleiter der Komatsu Hanomag AG , Mitsuharu Igami (Projektleitung Großmaschinen) und Häfele-Verkaufsleiter Willi Marx beiwohnten, ist der neue Komatsu Muldenkipper täglich bis zu neun Stunden im Einsatz und transportiert durchschnittlich bis zu 300 t Material in der Stunde über eine Distanz von rund 1.000 m.

Begeistert von der hohen Transportleistung ist nicht nur Max Josef Uhrmann, sondern auch Sohn Ulrich, der sich in der großzügig bemessenen Komfortkabine wohlfühlt. Er schätzt auch die Computer-Getriebeschaltung K-Atomics, die automatisch die optimale Gangstufe in Abhängigkeit von Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl, vorgewählter Fahrstufe und weiteren Faktoren wählt. Sie garantiert eine kraftvolle, gleichbleibende Beschleunigung bzw. Verzögerung ohne Schaltrucke und ohne Zugkraftunterbrechung beim Schalten. Eine hydropneumatische Federung reduziert zudem Vibrationen und sorgt damit für ein komfortables und sicheres Fahren. Eine weitere technische Finesse ist das sogenannte ARSC-System, das zusätzlich zu dem Standard-Retarder verfügbar ist und ein Voreinstellen der Geschwindigkeit auf Gefällstrecken auf einen festgelegten Wert erlaubt. Dadurch kann sich der Fahrer ganz auf das Lenken konzentrieren.





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