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Leben retten durch Erste Hilfe

Fähigkeiten aneignen oder wieder auffrischen

Zum diesjährigen "Tag der Ersten Hilfe" am 19. September, erinnerte die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft daran, dass die Erste Hilfe zu den wichtigsten Lebensrettungsmaßnahmen nach Unfällen im Straßenverkehr gehört. Die ersten Minuten nach einem Unfall - die Zeit, bis der Rettungswagen eintrifft - sind oft die entscheidenden. Doch leider schrecken viele Menschen noch immer vor Erste-Hilfe-Maßnahmen zurück. Die Angst, entscheidende Handgriffe im Notfall nicht korrekt zu beherrschen oder dem Verletzten möglicherweise sogar Schaden zuzufügen, verführt dazu, auf professionelle, sprich: ärztliche Hilfe zu warten, statt selbst aktiv zu werden.Dabei ist es gar nicht so schwer, Hilfe zu leisten. Oft reicht es schon aus, mit Verletzten zu sprechen, sie zu beruhigen, oder sie, im Fall der Bewußtlosigkeit, in die stabile Seitenlage zu bringen. Häufig liegt der Erste-Hilfe-Lehrgang jedoch Jahre zurück. Und mit der Zahl der zurückliegenden Jahre steigt auch die persönliche Unsicherheit. Deshalb empfehlen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, auf eigene Initiative einen Kurs in erster Hilfe zu belegen, wie sie vom Arbeiter-Samariter-Bund, vom Deutschen Roten Kreuz, der DLRG, der Johanniter-Unfall-Hilfe oder dem Malteser-Hilfsdienst angeboten werden. Wer schon einmal einen Kurs gemacht hat, kann sein Wissen in einem Wiederholungskurs auffrischen.

Ein solcher Kurs nimmt die Angst vor falschen Entscheidungen und steigert die Fähigkeit zur Hilfeleistung. Und im Rahmen eines solchen Kurses wird der Ersthelfer auch lernen, was er als verunsicherter Aufofahrer womöglich nicht weiß: Es ist gar nicht so leicht, mit Hilfsmaßnahmen etwas falsch zu machen.





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