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Baustellen sind keine Rennstrecken

Reißverschlussverfahren partnerschaftlich anwenden

Baustellen auf Autobahnen stellen ein hohes Unfallrisiko dar. Die Verkehrsführung ist nicht nur unübersichtlicher, kurviger und bedeutend schmaler als üblich. Aufgrund des dichten Verkehrs und oft zu kurzer Sicherheitsabstände sind die Unfallfolgen häufig auch besonders schwer: 1998 ereigneten sich 1.544 Unfälle an Autobahnbaustellen. Dabei wurden 54 Menschen getötet, 440 schwer verletzt.

Deshalb rät die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, die Geschwindigkeitsbegrenzungen an Autobahnbaustellen unbedingt einzuhalten, sich auch durch Drängler nicht zu unüberlegtem Fahrverhalten verleiten zu lassen und auf einen ausreichenden Abstand zu achten.Einfache Regeln können Unfälle vor Baustellen vermeiden helfen. So sollte das Reißverschlussprinzip selbstverständlich sein, wenn einzelne Fahrspuren enden, um den Fahrzeugen im Wechsel das Einordnen zu ermöglichen. Hierbei sollte sich jeder Fahrer aufmerksam und partnerschaftlich verhalten. Auch wer weit vorfährt, hat das Recht, sich einzureihen. Der Verkehr bleibt im Fluss, riskante Bremsmanöver können so eher vermieden werden.


Baustellen sind keine Rennstrecken





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