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BetonTage feiern im Februar ihr Jubiläum

60 Jahre Wissensvorsprung

Hochkarätiger Wissenstransfer und intensive Gespräche – dafür stehen die BetonTage seit vielen Jahrzehnten. Was einmal als regionaler Lehrgang begann, hat sich längst als jährliche Weiterbildungsplattform für die europäische Betonfertigteilindustrie etabliert. Im nächsten Jahr feiert sie vom 23. bis 25. Februar 2016 im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm ihr 60-jähriges Bestehen.

Das Innovationspotenzial des Baustoffs Beton darstellen, den Transfer in die Praxis anregen und den Herstellern von Betonbauteilen neue Impulse geben: Dies waren und sind wichtige Ziele des Kongresses. „Wissensvorsprung seit 60 Jahren“ ist daher auch das Motto der Veranstaltung, die von der Trendforscherin Oona Horx-Strathern vom Zukunftsinstitut in Wien und Prof. Dr.-Ing. Bernd Hillemeier von der Technischen Universität Berlin mit einem Blick in die Zukunft eröffnet wird.

Zukunftsweisende Vorträge stehen auch im Fokus des Fachprogramms. Informiert wird über aktuelle Entwicklungen in der Technik und Normung, Innovationen im Bereich der Baustoffe und Fertigungsverfahren sowie deren Umsetzung in die Praxis. Unter anderem demonstriert der Architekt Jürgen Engel anhand verschiedener Bauprojekte die Vielfalt des Werkstoffs: „Gestalten mit Beton – vom Humboldthafen in Berlin bis zur Großen Moschee in Algier“ lautet der Titel seines Vortrags. Des Weiteren geht es um Potenziale für den zukünftigen Einsatz von Betonbauteilen. Produktspezifische Podien decken zudem alle relevanten Segmente der vorgefertigten Betonerzeugnisse ab. Sie reichen von Vorträgen zum konstruktiven Betonfertigteilbau, zu Betonprodukten des Straßen-, Landschafts- und Gartenbaus, des Rohrleitungsbaus über Leichtbeton bis hin zu Kleinkläranlagen. Spezielle Podien gibt es wieder für die Öffentliche Hand, Architektur- und Ingenieurbüros. Insgesamt warten über 90 Vorträge zu technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Themen, zwei Praxis-Workshops für Produktionsverantwortliche und ein Workshop zu Personalführung und -entwicklung auf die Besucher. Ausgewählte Plenar- sowie Podiumsveranstaltungen werden simultan ins Englische übersetzt. Eine Ausstellung mit rund 160 Vertretern der Zuliefer-, Maschinen- und Softwareindustrie begleitet wie gewohnt den Kongress.

Nachwuchskräfte fördern

Ein besonderes Anliegen ist dem Veranstalter auch die Kontaktpflege zu den zukünftigen Fachkräften der Branche. Ob Meisterschüler, gewerbliche Auszubildende oder Studenten, sie alle können sich kostenlos weiterbilden. Im Rahmen des „KarriereForums“ haben sie zudem erstmals die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern direkt in Kontakt zu treten. Interessierte Unternehmen präsentieren sich hier mit einem Infostand.

Sicher ist, dass Neu-Ulm auch im 60. Jahr wieder für drei Tage zum Zentrum der Betonbranche werden wird – mit fachlichem Austausch, Kontaktpflege und vielen Anregungen für die Zukunft der Betonbranche.

Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm
Auch im Jahr 2016 wieder Ort des Geschehens: das Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm. // Foto: BetonTage © photodesign_buhl
 
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