Arbeitssicherheit

Neue Büromöbel im Nishikawa-Design

Ergonomische Kunstwerke

Zwei Werke vergrößern ab sofort das Produktportfolio des Büro-Möblers Löffler: der Bürodrehstuhl NK 1 und der Tisch NK 2 von Katsuhito Nishikawa.

Katsuhito Nishikawa agiert in allen Sparten der bildenden Kunst: Design, Malerei, Bildhauerei und Architektur. Sein für den German Design Award 2015 nominierter NK 1 verbindet Design und Funktion. „Ich wollte ein Sitzmöbel pur zeigen – ohne jedwedes Make-up, das den Blick auf das Wesentliche versperrt“, erläutert er seine Herangehensweise bei der Gestaltung des NK 1. Und so designte er den Bürostuhl auf seine eigene, japanische Gestaltungsweise.

Er verzichtete auf jedwede Verkleidung, reduzierte die Sitzgestalt auf ein Haltungsgerät. Die Sitz- und Rückenflächen sind dennoch ergonomisch geformt. Die Ergo-Top-Technologie von Löffler kommt auch im NK 1 zum Einsatz. „Ergonomie und Design gehen hier eine untrennbare Verbindung ein, wobei die von mir vorgenommene ‚Entkleidung’ und damit Reduktion der äußeren Gestalt keine Verminderung der Sitzqualität bedeutet. Im Gegenteil“, so Katsuhito Nishikawa. Die mit Echtleder bezogenen Schalen, die in den Farben natur, cognac und schwarz erhältlich sind, werden zur zweiten Haut. Dass der Designer sein Werk auch als Kunstobjekt, als Skulptur sieht, unterstreicht seine lasergravierte Unterschrift auf der Edelstahlplatte im Lendenbereich.

An die neue Arbeitswelt angepasst

Ergänzt wird der Stuhl durch einen Tisch aus Birkenschichtholz, den NK 2. „Der technische Fortschritt ermöglicht es uns, mit einem Notebook oder einem Tablet zu arbeiten. Diese immer kleiner werdenden Computer stellen wiederum ganz andere Ansprüche an den notwendigen Schreibtisch bzw. dessen Ausmaße. Eine kleinere Variante, wie sie der NK 2 darstellt, bedeutet eine Anpassung an die technischen Neuerungen und Gegebenheiten“, so Katsuhito Nishikawa. Als Ensemble gedacht und geschaffen, sieht er beide Komponenten gleichermaßen im Innen- und Außenbereich. „Durch das geringe Gewicht und die geringe Größe des Tischs und durch die Rollfähigkeit des Stuhls ist das Ensemble mobil. Auf der Terrasse im Garten oder auf dem Balkon sehe ich es genauso eingesetzt wie im Atelier, im Büro, im Wohn- und Arbeitszimmer.“

Katsuhito Nishikawa, 1949 in Tokio geboren, kam 1973 nach Deutschland. Nachdem er von 1968-1972 bereits an der Keio Universität in Tokio studiert hatte, setzte er seine Studien der Freien Kunst 1974/1975 an der Akademie der bildenden Künste in München und 1976 bis 1980 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Erwin Heerich, einem der wichtigsten deutschen Bildhauer, fort.

Schreibtischstühle
Schlicht, ästhetisch, ergonomisch: die neuen Löffler-Modelle von Katsuhito Nishikawa. // Ludwig Olah
 
Weitere Informationen