Technik

16 Messe-Neuheiten von IVECO

Tradition trifft Zukunft

Der Branchen-Riese IVECO zeigte das gesamte Spektrum an Nutzfahrzeugen vom Transporter über den Verteiler- und den Fernverkehr, Busse und Baustellenfahrzeuge bis hin zu Sonderfahrzeugen für Minen, Ölfelder und Steinbrüche.

Im Mittelpunkt standen Pylone mit der Historie von Iveco, die 1864 mit der Gründung von Magirus begann. Vergangenen Juni haben dazu in Ulm die 150 Jahres-Feierlichkeiten stattgefunden. 1975 fand der Zusammenschluss aller (damals fünf) Gründungs- und Traditionsmarken unter dem Markennamen Iveco (Industrial Vehicle Corporation) statt. Im Zentrum des über 2.500 qm großen IVECO Standes in Halle 16 stand diesmal die Präsentation des Neuen DAILY, der gleich zum Messeauftakt mit dem Preis „International Van of the Year 2015“ ausgezeichnet wurde. Aber auch alle anderen Baureihen sowie Neuerungen bei Motoren und Getrieben sowie Dienst-leis­tungen waren prominent vertreten. Im Außengelände gab es zahlreiche weitere Fahrzeuge zu sehen - und zu testen. Zu den ausgestellten Fahrzeugen gehörten vier Stralis. Einer davon als LNG Variante, ein anderer als „Superleichter“. Der Stralis Natural Power Euro VI mit LNG als Kraftstoff erfüllt nunmehr die UNECE No.110 Vorgaben, die im Juni 2014 in Kraft getreten sind. Damit sind die bisher bestehenden Zulassungshürden gefallen, was der Alternative Erdgas zusätzlichen Schub verleihen dürfte. Denn Reichweiten bis 750 km sind im schweren Verteilerverkehr kosteneffizient. 

Lkw auf Messe
Für jeden etwas dabei: IVECO glänzte mit großer Modellvielfalt.

Stark in schwerem Gelände

Die Offroad Abteilung mit einem 8x4 Trakker und einem Dakar-Teilnehmerfahrzeug stieß ebenfalls auf großes Publikumsinteresse. Der Trakker, ein Off­-road-Baustellenfahrzeug, zeigte sich mit komplett neu gestaltetem Fahrerhaus. Die Kabine ist auf mehr Fahrkomfort  an Bord ausgerichtet – Faktoren, die heute für Produktivität und Sicherheit stehen. Hi-Land ist die Typenbezeichnung für das kurze Fahrerhaus mit Normaldach, Hi-Track heißt das lange Fahrerhaus mit Normal- oder Hochdach für die Fälle, bei denen der Fahrer auch Einsätze mit Unterwegsübernachtung hat. Das komplett neu gestaltete Armaturenbrett aus massegefärbtem Kunststoff mit einer kratzfesten Beschichtung ist angenehm ergonomisch. Alle Knöpfe und Schalter sind hochabriebfest, bestens sichtbar und für den Fahrer aus einer bequemen Sitzposition heraus bedienbar. Der neue Astra HD9 stand erstmals als Euro VI Variante vor dem Publikum. Zwar ist in Gruben und Minen abseits öffentlicher Straßen Euro III wegen der einfachen Funktion ohne zweiten Betriebsstoff (Ad Blue) immer noch mit 75 % der explizite Kundenwunsch, aber etwa in Tunneln und bei öffentlichen Auftraggebern wird Euro VI immer wichtiger.

Der Trakker im Offroad-Einsatz.
Der Trakker im Offroad-Einsatz.
 
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