Unternehmensführung

Westkalk baut Datenbank aus

Der Steinbruchbetrieb WESTKALK baut seine digitale Datenbank auf geographischer Basis weiter aus. Aus diesem sogenannten Geoinformationssystem (GIS) sollen künftig alle wichtigen, die Lagerstätte betreffenden Daten des Unternehmens zentral abrufbar sein. Seit etwa einem Jahr nutzt WESTKALK die Datenbank auch zur Planung seiner Renaturierungs-Vorhaben und zur Abbauplanung im Zusammenhang mit den genehmigungsrechtlichen Vorgaben des Grundwasserschutzes.

Da das Betriebsgelände aus zahlreichen verschiedenen Grundstücken besteht, für die WESTKALK jeweils eigene Abbaugenehmigungen besitzt, ist der Verwaltungsaufwand dementsprechend hoch. „Wir müssen für jedes Grundstück die monatliche Massenentnahme bestimmen, damit wir dem jeweiligen Grundstückseigentümer auch den richtigen Pachtzins bezahlen können. Dabei hilft eine zentrale Datenbank, die umfassend ist und ständig aktualisiert wird, natürlich ungemein“, skizziert der Technische Leiter Dr. Guido Mausbach ein konkretes Anwendungsbeispiel des ausgebauten GIS.

Schnelle Informationsbereitstellung

Auch für die lang- und mittelfristige Abbauplanung sei die Datenbank mit ihrem breiten Informationsspektrum ein wirkungsvolles Hilfsmittel. „Einige Abbauflächen sind an Landwirte verpachtet. Und wir müssen natürlich berechnen, ab welchem Zeitraum wir diese selber für den Abbau benötigen“, so Mausbach weiter. „Das GIS ist also ebenfalls ein wichtiges Werkzeug für die betriebliche Rohstoffsicherung – wofür wir jetzt ein paar Mausklicks brauchen, mussten wir vorher etliche Akten durchforsten und alles von Hand berechnen.“

Dr. Guido Mausbach, Technischer Leiter WESTKALK.
Dr. Guido Mausbach, Technischer Leiter WESTKALK.
 
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