Arbeitssicherheit

RWE Dea zieht positive Unfallbilanz

So sicher wie noch nie

Bei der Unfallhäufigkeit hat unser Mitgliedsunternehmen RWE Dea im Jahr 2012 in puncto Arbeitssicherheit die beste Bilanz seit Aufzeichnung der Daten erzielt: Pro einer Million Arbeitsstunden ereigneten sich nur 1,63 Unfälle mit Ausfallzeit. Insgesamt registrierte das Unternehmen neun Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit, sogenannte Lost Time Incidents (LTI). Damit hat sich die absolute Zahl der Unfälle zwar um einen erhöht, doch lagen im Jahr 2012 die geleisteten Arbeitsstunden mit 5,5 Millionen deutlich über den 4,3 Millionen Stunden im Jahr 2011.

Die meisten Unfälle ereigneten sich durch Stolpern, Ausrutschen und Stürzen bei Wartung, Instandhaltung und Inspektion, also in einer Art „Baustellensituation“ und nicht im regulären Betrieb. Besonders erfreulich war im Jahr 2012 die Entwicklung im Bohrbetrieb, wo sich bei Arbeiten auf der Bohranlage kein Unfall mit Ausfallzeit ereignete. „Über diese Entwicklung freuen wir uns sehr“, sagt Uwe Stammler, leitende Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Noch vieles geplant

Trotz der sehr guten Ergebnisse habe man sich auch für das laufende Jahr eine Menge vorgenommen. Dea werde der Sicherheit weiterhin höchste Priorität einräumen und die Kollegen für das Thema sensibilisieren und motivieren. „In diesem Jahr wollen wir verstärkt die Sicherheitsbeauftragten ansprechen“, so Uwe Stammler. Für Auto- und Motorradfahrer finden auch 2013 Fahrsicherheitstrainings statt. Im vergangenen Jahr hatte die Abteilung QHSE in fast allen Betrieben spezielle Spritspar- und teils auch Fahrradtrainings veranstaltet, an denen insgesamt 26 Mitarbeiter teilnahmen. In diesem Jahr soll die für die Fahrsicherheitstrainings geltende Richtlinie neu aufgelegt werden.

Auf der Liste der Sicherheitsexperten steht eine Reihe weiterer Punkte. „Unser größtes Projekt ist die Einführung eines EDV-Tools, mit dem wir dann das Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung beim Umgang mit Gefahrstoffen besser managen“, erläutert Uwe Stammler. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements wird es Aktionen zur Darmkrebsvorsorge und zu gesunder Ernährung geben. Außerdem bietet RWE Dea den Mitarbeitern die Möglichkeit zu einer Knochenmark-Typisierung an.

Ausgeweitet wird ein im Jahr 2012 neu eingeführtes Instrument: Nach der Hauptverwaltung in der Hamburger City Nord können nun auch die RWE Dea Mitarbeiter in den deutschen Betrieben an der Erhebung des Arbeitsbewältigungs-Index (ABI) teilnehmen.

Dipl.-Geol. Heiko Nuß, BG RCI

Bohrarbeiten
Platz 1 unter den erfassten Betriebsbereichen: Auf der Bohranlage von RWE Dea ereignete sich 2012 kein einziger Unfall mit Ausfallzeit. // Foto: RWE Dea