Arbeitssicherheit

Sicheres Arbeiten in Heißbereichen

Augenöffner am laufenden Band

Am 15. und 16.10.2013 fand in Irland nahe bei Dublin ein internationales Seminar zum Arbeitsschutz in Heißbereichen von Zementwerken statt. Die European Cement Research Academy (ECRA) hatte 32 Teilnehmer aus 11 Ländern geladen, darunter auch den Autoren Wolfgang Bartsch von der BG RCI.

Der erste Seminartag begann mittags mit einem Empfang auf dem Dubliner Flughafen. Die weiteste, gut 18 Stunden lange Anreise hatten Führungskräfte aus einem indonesischen Zementwerk bewältigt.

Mit dem Bus ging es zum Werk Platin Works des Unternehmens Irish Cement Ltd in Drogheda, das in diesem Jahr sein 75-jähriges Firmenjubiläum feiert. Werkleiter Pat Creagh führte seine Gäste durch den Betrieb und beantwortete Fragen mit großer Sachkenntnis und Offenheit.

Bei Platin Works sind derzeit rund 100 Mitarbeiter beschäftigt; sie produzieren 2,8 Millionen Tonnen Zement und Klinker pro Jahr. Ein großer Teil der Produktion wird per LKW und Schiff in europäische Nachbarländer exportiert.

Arbeitsschutz und Energieeffizienz sind zwei bedeutende Handlungsfelder für die erfolgreiche Unternehmensführung.

Der Weg hat sich gelohnt

Schauplatz des zweiten Seminartages war ein Hotel in Portmarnock. Dort fanden Vorträge und Diskussionen zum Seminarthema statt. Im ersten Beitrag wurde das VDZ-Handbuch dazu vorgestellt, das auch in englischer Fassung vorliegt. Die folgenden behandelten vertiefend ausgewählte Spezialthemen:

Die Resonanz der Teilnehmer auf die Vorträge war durchweg positiv; in den Diskussionen stellte man ein großes gemeinsames Interesse an einem Praxisseminar für Arbeiten zur Ansatzbeseitigung und Feuerfestreparatur fest.

So wird das ECRA-Seminar in Irland allen Gästen als gelungene Veranstaltung mit vielen Anregungen für den Arbeitsschutz präsent bleiben.

Dipl.-Ing. Wolfgang Bartsch, BG RCI

Zementwerk
Imposante Location für den Seminarbeginn: das Zementwerk „Platin Works“ der Irish Cement Ltd in Drogheda bei Dublin. // Foto: W. Bartsch
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