Arbeitssicherheit

Weniger Arbeitsunfälle – leichter Anstieg bei Berufskrankheiten

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Das geht aus der Jahresbilanz 2012 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor. Dafür gab es mehr bestätigte Berufskrankheiten als im Vorjahr – die Zahl lag 2012 bei 35.293 Fällen. 2011 waren es noch 34.573 – dies entspricht einer Zunahme von rund zwei Prozent.

Die häufigste Unfallursache ist immer noch das vermeintlich simple Stolpern, Rutschen und Stürzen – meistens durch Unordnung oder fehlende Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz verursacht. 2012 zählten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen 885.009 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Das Unfallrisiko lag bei 23,32 Arbeitsunfällen je 1.000 Vollarbeiter und damit niedriger als in den Vorjahren.

Leichte Zunahme bei Berufskrankheiten

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen erhielten im vergangenen Jahr 70.566 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit. Dieser Verdacht bestätigte sich in 35.293 Fällen. Im Vorjahr waren es noch 34.573 – dies entspricht einer Zunahme von rund zwei Prozent. Asbestbelastungen und Hautkrankheiten führen die Liste der häufigsten Berufskrankheiten an. 4.924 Versicherte erhielten erstmals eine Berufskrankheiten-Rente von der gesetzlichen Unfallversicherung. 2.454 Versicherte starben an den Folgen der Berufskrankheit. Hauptursache in beiden Fällen war der berufliche Kontakt mit Asbest.

 
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