Technik

40-Millionen-Projekt in mexikanischem Tagebau

Das mexikanische Bergbauunternehmen Minera Peñasquito S.A. de C.V. hat Siemens für fünf Jahre mit dem Betrieb und der Instandhaltung seiner Brechanlagen und Bandfördersysteme beauftragt.

Hierfür wird die Siemens-Division Customer Services sämtliche Dienstleistungen erbringen sowie Personal und Ausrüstung stellen. Das Auftragsvolumen von voraussichtlich rund 40 Millionen Euro orientiert sich an der Fördermenge der Anlage.

Für das größte Tagebaubergwerk Mexikos hat Siemens bereits zuvor Ausrüs­tung geliefert und Instandhaltungsaufgaben übernommen. Ab sofort verantwortet Siemens den Rund-um-die-Uhr-Betrieb und die Instandhaltung des gesamten Zerkleinerungs- und Transportsystems (InPit Crushing and Conveying System) bei Minera Peñasquito.

Bänder schonen Umwelt

Bei diesem umweltschonenden Verfahren zerkleinern Brechanlagen den Abraum nahe der Gewinnungsstelle – wodurch die Transportwege mit Schwerlastkraftwagen verkürzt und so der Energieverbrauch sowie der CO2-Ausstoß gesenkt werden. Nach der Zerkleinerung transportieren Langstrecken-Bandanlagen den Abraum über mehrere Kilometer zu Bandabsetzern, die diesen verkippen.

Um die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Systeme zu erhöhen, setzt Siemens ein computergestütztes Instandhaltungssystem ein. Zum Leistungsumfang gehören zudem Reparaturservices rund um die Uhr sowie das Lager- und Ersatzteilmanagement.

Der Kunde profitiert außerdem von einer flexiblen Vertragsgestaltung: So erfolgt die Vergütung im laufenden Betrieb abhäng­ig von der Fördermenge der Anlage (Production Based Contract). Zudem werden Leistungskennzahlen wie Produktivität, Verfügbarkeit und Umweltverträglichkeit mit einbezogen (Performance Based Contract).

Teil der von Siemens betreuten Bandfördersysteme.
Das Bild zeigt einen Teil der von Siemens betreuten Bandfördersysteme. // Copyright: Goldcorp Int.