Arbeitssicherheit

Das „unsichtbare Bergwerk“ der Zukunft

Bergbau ohne die Gefährdung von Menschen und ohne störende Einflüsse auf die Umwelt: das ist das Ziel des durch die Europäische Kommission finanzierten „I2Mine“-Projekts.  Darin steht „I2“ für „Innovative Technologies and Concepts for the Intelligent Deep Mine of the Future” – innovativ mal intelligent, I zum Quadrat.

Im Fokus des Zukunftsprojektes steht der Bergbau in großen Teufen. I2Mine konzentriert sich auf selektive Exploration und sensorbasierte Systeme für die Materialerkennung, die Grenzschichterkennung und Klassierung. Da ein vollautomatischer Bergwerksbetrieb nicht lückenlos möglich sein wird, steht der Arbeitsschutz ebenfalls im Fokus.

Die Herausforderungen, auf die die mineralextrahierende Industrie Antworten finden muss, sind zahlreich und weitgreifend: dies gilt für technische Herausforderungen ebenso wie für sozioökonomische und Umweltaspekte. Aus diesem Grund setzt das I2Mine-Projekt auf weitreichende internationale Zusammenarbeit. National begrenzte Alleingänge erlauben keine ausreichend schnellen Fortschritte, und gingen damit gleichermaßen zu Lasten der Industrie und der Gesellschaft.

Das Projekt wird durch ein Konsortium aus 26 Unternehmen und akademischen Einrichtungen aus zehn europäischen Staaten initiiert, angeführt durch das schwedische Bergbauunternehmen Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag (LKAB) mit Sitz in Luleå. I2Mine ist auf eine Laufzeit von vier Jahren ausgelegt und wird durch das 7th Framework Programme der Europäischen Kommission finanziert.

Salzgewinnung im Werk der Südwestdeutsche Salzwerke AG in Bad Friechshall
Salzgewinnung im Werk der Südwestdeutsche Salzwerke AG in Bad Friechshall. // Foto: Nierzwicki, BG RCI
 
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