Industrienachrichten

Transportbeton-Industrie steigert Produktion

Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Deutschen Transportbetonindustrie produzierten die knapp 2.000 stationären und mobilen Transportbetonwerke in Deutschland im vergangenen Jahr 42 Mio. Kubikmeter Transportbeton. Der Umsatz lag bei zirka 2,7 Mrd. Euro. Diese Zahlen sind wegen einer Änderung der Erhebungssystematik nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da ab 2010 auch die Produktion der mobilen Transportbetonanlagen mit in die Berechnung einfließt.

Seit Anfang des Jahres hat die Transportbetonindustrie bis zum August ein Mengenwachstum von 15 Prozent erreicht. Dieses positive Ergebnis ist zum Teil auf die schlechte Absatzlage des Winters 2009/2010 sowie auf Auftragsverschiebungen vom schneereichen Dezember 2010 auf dieses Jahr zurückzuführen. Aber auch die Hochbaugenehmigungen, die von Januar bis Juni 2011 in Deutschland insgesamt um 16,0 Prozent zugenommen haben, signalisieren für das laufende Jahr einen Mengenzuwachs von neun bis zehn Prozent. Vor allem in Ballungsgebieten hat das auch im europäischen Vergleich sehr niedrige Ausgangsniveau zu einem Zuwachs im Wohnungsbau bei den Baugenehmigungen von Januar bis Juni 2011 von 28,5 Prozent geführt

Auch der Nichtwohnbau hat von Januar bis Juni um 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen, wobei hier die gute Konjunktur im Wirtschaftsbau den Rückgang der Baugenehmigungen im öffentlichen Bau um über 20 Prozent mehr als kompensieren konnte. Im harten Wettbewerb der Baustoffe setzt die Transportbetonindustrie dabei auf ihren vielseitig einsetzbaren und beliebig formbaren Baustoff, der in intelligenten Bausystemen, zum Beispiel in Kombination mit einer Betonkernaktivierung, energieeffiziente Gebäude von langer und wartungsarmer Lebensdauer ermöglicht.

Aber nicht nur im Hochbau, sondern auch im Tiefbau kann Transportbeton zur Lösung von Problemen der Bauherren beitragen. So ist die vor einigen Jahren in Hessen mit Transportbeton gebaute Bundesstraße auch nach mehrjähriger Belastung mit einem hohen Anteil an Schwerverkehr im Vergleich zu anderen Konstruktionen sehr widerstandsfähig gegen Fahrbahnverformungen bei hohen sommerlichen Temperaturen. Gleiches gilt für die Widerstandsfähigkeit gegen hohe Belastungen durch Schubkräfte und Scherspannungen durch Schwerverkehr in Kreisverkehrsanlagen. Die in der Schweiz und Österreich seit vielen Jahren bewährten Kreisverkehre aus Beton werden aufgrund der Dauerhaftigkeit und den geringen Unterhaltungskosten vermehrt auch von den deutschen Bauherren als nachhaltige Baulösungen präferiert.

Transportbetonwerk.
Die Transportbetonindustrie setzt auf ihren vielseitig einsetzbaren Baustoff.
 
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