Unternehmensführung

Simulatortraining für Berufskraftfahrer

Aktuelle Entwicklungen in der Fahr- und Verkehrssimulation standen im November 2011 auf dem Programm der 3. TTD-Konferenz (Technology based Training for Drivers) in Dresden. Initiiert vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), den Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und der Unfallforschung der Versicherer (UDV) diskutierten Teilnehmer aus 16 Nationen Möglichkeiten der Unterstützung durch Simulatortrainings in der Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern.

Wie können spezielle Fahrergruppen, zum Beispiel bei den Rettungsdiensten, von einem Simulatortraining profitieren? Erfordern unterschiedliche Fahrzeugkategorien besondere Trainingskonzepte? Welche Simulatoren gibt es im Zweiradbereich? Antworten lieferten die Experten in ihren Fachvorträgen.

„Die Notwendigkeit der Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern unter Nutzung von Simulatoren, CBT-Programmen (Computer based Trainings), E-Learning-Lösungen und anderen zeitgemäßen Hilfsmitteln ist mittlerweile unbestritten. Heute geht es vielmehr darum, Trainingsmedien und Konzepte in künftige Entwicklungen zu integrieren. Der Bedarf an gut qualifizierten Berufskraftfahrern ist momentan kaum zu decken und wird weiter steigen“, sagte DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf.

Deutlich geworden sei auch, dass die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Simulatoren, CBT oder E-Learning längst noch nicht ausgeschöpft beziehungsweise erreicht seien.