Industrienachrichten

MIRO-Fotowettbewerb

Blick auf das Ganze und die Details

Um einen der Siegerplätze bewarben sich beim erstmals ausgeschriebenen MIRO-Fotowettbewerb 81 Fotografen. Insgesamt wurden 286 Fotos eingereicht. Dass gleich der erste Durchlauf des Wettbewerbs so erfolgreich ausfallen würde, war keinesfalls zu erwarten, allerdings verwundert es angesichts der eingereichten Arbeiten auch kaum, denn in Gewinnungsstätten von Kies, Sand oder Naturstein finden gute Beobachter leicht viele Motive.

Die Spannung bei den drei Besten des MIRO-Fotowettbewerbs steigt. Ihre auf A1-Format vergrößerten Bilder schmü-cken das Foyer Langhans des Hotel Regent in Berlin. Wer Erster, Zweiter oder Dritter wird, steht – zumindest für die drei Kandidaten auf den Siegerrang –, noch in den Sternen. Vorab ernten sie und ihre Bilder aber schon die wohlwollenden Blicke der Teilnehmer an der MIRO-Fusionsveranstaltung. Und natürlich werden auch Fragen gestellt: Warum dieses Motiv? Inwiefern sind die Protagonisten des Siegertrios selbst mit dem Thema Rohstoffgewinnung verknüpft? Hat der Fotowettbewerb ihren Blick auf die Rohstoffgewinnung verändert? – Gar nicht so einfach, plötzlich im Rampenlicht zu stehen.

MIRO-Präsident Peter Nüdling erläuterte vor der eigentlichen Ehrung das mehrstufige Prozedere der Auswertung aller eingereichten Bilder. Trostpflaster für alle, die diesmal nicht unter den Preisträgern waren: Es wird schon bei diesem ersten Wettbewerb eine zweite Chance geben, doch noch siegreich abzuschneiden. Wegen der beeindruckenden Anzahl interessanter Natur- und insbesondere Tier- und Pflanzendarstellungen hat sich die Jury nämlich entschlossen, diesen Fotoblock auszuklammern und zu einem späteren Zeitpunkt unter dem separaten Gesichtspunkt: „Biodiversität in Abbaustätten“ zu prämieren.

Wintermotiv und Halden

„Sie haben wirklich hervorragende Arbeiten abgeliefert“, versicherte MIRO-Präsident Peter Nüdling den Preisträgern, denen er im Namen des Bundesverbandes Mineralische Rohstoffe gratulierte. Alle drei hätten es hervorragend verstanden, die beeindruckende Optik, die Gewinnungsstätten einheimischer mineralischer Rohstoffe häufig bieten, mit einem Blick auf die erforderliche Technik zu koppeln und in der Gesamtkomposition auch Verständnis für den Nutzwert unserer Rohstoffe Kies, Sand und Naturstein für viele Industrien zu wecken.

Das winterliche Foto des Kieswerkes Meißenheim von Heinz Schlecht belegte in der Gesamtwertung den 3. Platz. Den 2. Platz hat die Jury dem Bild von Peter Gürtler vom Steinbruch Piesberg, welches auf den ersten Blick eine Modellanlage abzubilden scheint, zuerkannt. Gewinner des diesjährigen Fotowettbewerbs wurde der erst 17-jährige Christian Meier, der die Jury mit einer Haldenaufnahme aus dem Kieswerk Windheim-Döhren überzeugte und außerdem mit einem weiteren Bild auf Platz 6 der Gesamtwertung landete. Die drei Erstplatzierten erhielten Preisgelder in Höhe von 1000, 500 und 300 Euro.

Die 15 besten Fotos aus der ersten Bewertungsrunde werden nach dem anstehenden Relaunch unter namentlicher Erwähnung des Fotografen auf der Internetseite www.bv-miro.org veröffentlicht. Eine Veröffentlichung ist außerdem in der MIRO-Verbandszeitschrift GP-Gesteins-Perspektiven geplant.

Die Preisträger Heinz Schlecht (3. Platz, Mitte), Peter Gürtler (2. Platz, links) und der auf den ersten Platz gewählte 17-jährige Christian Meier (rechts) mit und ihren Siegermotiven.
Die Preisträger Heinz Schlecht (3. Platz, Mitte), Peter Gürtler (2. Platz, links) und der auf den ersten Platz gewählte 17-jährige Christian Meier (rechts) mit und ihren Siegermotiven.
 
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