Technik

Europas modernste Rohstoff-Aufbereitungsanlage

In einer Rekordzeit von nur zwölf Monaten errichtete die Bernegger GmbH direkt am Nordportal des Bosrucktunnels die nach dem letzten Stand der Technik konzipierte, umweltfreundliche Rohstoffaufbereitungsanlage.

Das Gesamtprojekt ist eine Hochsiloanlage mit Förderbandstrecke und künftiger Bahnverladung. Die Konzeption rund um den bereits bestehenden Standorts Spital am Pyhrn wurde ausschließlich von Mitarbeitern aus dem Hause Bernegger erdacht.

20.000 Fahrten weniger

Mit einem 1.020 Meter langen Verbindungsförderband vom Abbauort Schützenstein und der neuen Aufbereitungsanlage (Höhendifferenz 55 Meter) wird elektrische Energie rückgewonnen. Bis zu 400 Tonnen Material werden in der Stunde auf dem Förderband transportiert. Damit spart man jährlich 20.000 Fahrten von Schwerlastkraftwagen. Das entspricht einer Reduktion von ca. 150 Tonnen CO2 im Jahr.

Die dritte Etappe ist eine vollautomatische Bahnverladung, deren Bau bis 2014 geplant ist. Diese soll den bisherigen Transport mittels Lkw durch den umweltfreundlichen Rohstofftransport per Bahn ersetzen.

Der hochreine Dachsteinkalk aus Spital am Pyhrn bildet die Grundlage für Infrastruktur, Umweltschutz, Wasserbau und Landschaftsgestaltung.

„Mit diesem Investment zeigen wir, dass uns neben der Umwelt auch das Wohlbefinden der Anrainer am Herzen liegt“, präzisierte Firmenchef Kurt Bernegger die Beweggründe für die Investition von 8,5 Mio. Euro.

Die neue Bernegger-Rohstoffaufbereitungsanlage in Spital am Pyhrn.
Die neue Bernegger-Rohstoffaufbereitungsanlage in Spital am Pyhrn.