Entgelte elektronisch melden im DEÜV-Datenbaustein Unfallversicherung

Seit 2009 müssen Arbeitgeber bei den Meldungen nach der Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung (DEÜV) auch Daten zur gesetzlichen Unfallversicherung eingeben. Unternehmen, die in diesem Jahr schon Meldungen abgegeben haben, sind mit dem Verfahren bereits vertraut. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen:

Die Betriebsnummer des Unfallversicherungsträgers lautet für die Branche Baustoffe, Steine und Erden der ab 1. Januar 2010 bestehenden Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) wie in 2009 für die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft (StBG): 29029801.

Die elfstellige Mitgliedsnummer Ihres Unternehmens bei der Branche Baustoffe, Steine und Erden der BG RCI sowie die Gefahrtarifstelle/n des Unternehmens oder Unternehmensteils ist auf dem Veranlagungsbescheid
beziehungsweise unseren Schreiben vom Februar und August des Jahres 2009 zu finden. Außerdem stehen die Daten auf dem Lohnnachweis-Formular, das Ihnen im Dezember 2009 zugehen wird.

Ebenso können diese Daten im Extranet der StBG (Zugang über www.stbg.de) unter der Rubrik „DEÜV Meldedaten“ abgerufen werden; Zugangsdaten erhalten Sie ebenfalls unter der oben genannten Internetadresse oder telefonisch unter (05 11) 72 57-301.

Das unfallversicherungspflichtige Arbeitsentgelt muss wie bisher ermittelt werden. Es handelt sich um das Gesamtbruttoentgelt (Bruttobetrag vor Abzug von Steuern und Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung); auch kurzzeitig oder geringfügig Beschäftigte sind zu melden. Einzelheiten zum nachweispflichtigen Entgelt entnehmen Sie bitte den Erläuterungen zum Lohnnachweis oder der oben genannten Website. Außerdem erreichen Sie die Mitarbeiter der Abteilung Mitgliedschaft und Beitrag hierzu unter den bekannten Telefonnummern oder über die Telefonzentrale (05 11) 72 57-0.

Dr. Andreas Ostertag, StBG