Daimler treibt Nutzfahrzeugsicherheit voran

Die Daimler AG hat jetzt den 10.000sten Mercedes-Benz Lkw mit dem Active Brake Assist, dem Notbrems-Assistenten, ausgeliefert. Hubertus Troska, Leiter Mercedes-Benz Lkw, hat das Jubiläumsfahrzeug, einen Actros 1841 LS Robert Gammisch, Geschäftsführer des Transportunternehmens Log-In, eines der größten Logistikunternehmen in Tschechien übergeben. „Mit jedem Safety Truck kommen wir unserer Vision vom unfallfreien Fahren ein gutes Stück näher. Denn Sicherheitssysteme helfen nachweislich, die Anzahl der Unfälle zu verringern“, so Andreas Renschler, Vorstand Daimler Trucks und Daimler Buses, bei der Fahrzeugübergabe. Robert Gammisch: „Ich bin davon überzeugt, dass sich Sicherheitssysteme auch wirtschaftlich rechnen. Jeder Unfall gefährdet Menschenleben, kostet Geld und bedeutet Umsatzverlust. Wir werden deshalb bei unseren Neubestellungen weiterhin auf den Einsatz der Sicherheitstechniken setzen“.

Der Notbrems-Assistent „Active Brake Assist“ ist im Jahr 2006 am Markt eingeführt worden und hat sich in weit mehr als einer Milliarde Kilometern auf der Straße bewährt. Das System ist bislang einzigartig in der Branche. Es basiert auf dem Radarsystem des Abstands-Regel-Tempomat. Im Unterschied zur Abstandsregelung leitet der Active Brake Assist bei akuter Gefahr eines Auffahrunfalls auf vorausfahrende Fahrzeuge automatisch eine Vollbremsung ein. Der Active Brake Assist kann Unfälle zwar nicht immer aktiv verhindern, jedoch wird er immer durch das Einsetzen der vollen Bremswirkung die Kollisions-Geschwindigkeit und damit die Schwere von Unfallfolgen erheblich verringern. Zwischenzeitlich berichten Lkw-Fahrer von Verkehrssituationen, bei denen sie der Active Brake Assist vor einem Unfall bewahrt habe.

Gefördert wird die Verwendung der Assistenzsysteme u.a. durch die Preisvorteile von rund 30 % beim Basic, Classic und Top Safety Pack gegenüber Einzelbestellungen. Außerdem durch Prämienvorteile bei einzelnen Versicherern wie der Allianz und der Daimler Insurance Service GmbH sowie in Deutschland durch Förderung der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft oder in Frankreich durch die Berufsgenossenschaft CRAMC (Caisse régionale d’assurance maladie).

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