Reine Luft: Betonpflaster entlastet die Umwelt

Die Autostadt in Wolfsburg und die Gemeinde Markt Feucht in Bayern gehen mit gutem Beispiel voran: Sie nehmen ihre Verantwortung für die Umwelt ernst und leisten einen aktiven Beitrag zur Luftreinhaltung. Beide setzten bei Bauprojekten Pflastersteine ein, die Luftschadstoffe abbauen. Ermöglicht wird dies durch einen neu entwickelten Zement, der dauerhaft schädliche Stickstoffoxide unter Lichteinwirkung in unbedenkliche Bestandteile verwandeln kann.

Die Pflastersteine aus Beton, deren Oberflächen unter Einwirkung von Tageslicht und Sonneneinstrahlung schädliche Stickstoffoxide abbauen, wurden mit dem neuartigen Zement „TioCem“ hergestellt, der Titandioxid (TiO2) enthält. Betonprodukte, die mit TioCem hergestellt werden, können bis zu 90 Prozent der vorhandenen Luftschadstoffe in verträglichere Bestandteile umwandeln.

Vor allem im Straßenverkehr, im unmittelbaren Aufenthaltsbereich von Menschen, fallen die betreffenden Stoffe an und reizen die Atemwege. In allen Bauteilen, die TioCem enthalten, wirkt das Titanoxid als so genannter Photokatalysator, der den natürlichen Oxidationsprozess beschleunigt und so eine schnellere Umwandlung der Stickstoff-oxide in unbedenkliche Bestandteile bewirkt. Da sich das Titandioxid – wie alle Katalysatoren – nicht verbraucht, wiederholt sich der Umwandlungsprozess beliebig oft.

Mehr Informationen zu TioCem sind unter www.tiocem.de zu finden.

Plastersteine auf dem Piazza-Vorplatz
In der Autostadt Wolfsburg sorgen neuartige Plastersteine auf dem Piazza-Vorplatz und vor dem Kundencenter für frische Luft. Foto: HeidelbergCement/Fuchs