ALBA Baustoffrecycling Nord GmbH in Parkentin: Re-Audit zum Gütesiegel erfolgreich bestanden

„Seit der Verleihung des Gütesiegels ‚Sicher mit System‘ (SMS) der Steinbruchs-BG im Jahre 2006 haben wir die Zeit intensiv genutzt, um unseren Arbeits- und Gesundheitsschutz weiter zu verbessern und damit Arbeitsunfällen vorzubeugen“, erläutert Produktionsleiter Klaus-Peter Trost bei der ALBA Baustoffrecycling Nord GmbH. „Neben den vorgeschriebenen Unterweisungen wurden besonders die bei der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft bekannten Unfallbrennpunkte beobachtet und ausgewertet.“

Bei der Neuanschaffung und der Miete von Baumaschinen wird das Augenmerk auf gesundheitsfördernde Maßnahmen und Sicherheitselemente, wie Klimaanlagen, luftgefederter und geheizter Fahrersitz, Rückfahrsensoren und Kamerasysteme sowie Schutzgitter bei Abbruchbaggern gelegt.

Um Wegeunfällen vorzubeugen sowie die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, nahmen alle Fahrzeugführer (Pkw, Lkw und Baumaschinen) an Intensivkursen des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Lüneburg teil.

Mitarbeiter aus der Produktion beteiligen sich jedes Jahr am Förderpreis „Arbeit – Sicherheit – Gesundheit“. Dadurch konnten Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes an Maschinen und Anlagen erreicht werden.

In Vorbereitung auf das Re-Audit am 17. April 2009 wurden neben den kontinuierlich anstehenden Kontrollen der Selbstcheck sowie die tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilungen aktualisiert. „Wir wissen, dass der Ausfall eines Mitarbeiters den Betriebsablauf erheblich stört, die Qualität unserer Produkte und die Zufriedenheit unserer Kunden beeinträchtigt und den Erfolg des Unternehmens gefährdet“, so Geschäftsführer Dr. Olaf Steiner. Die Systematik des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ist im Unternehmen deshalb stets präsent:

Geschäftsleitung und Führungskräfte

Die Mitarbeiter verwenden Arbeitsmittel, Fahrzeuge und Anlagen bestimmungsgemäß, melden Störungen und Havarien sowie Gefahren sofort an die unmittelbaren Vorgesetzten, tragen stets die erforderliche und festgelegte persönliche Schutzausrüstung, achten auf die Sicherheit der Kollegen und die Vorschriften sowie die innerbetrieblichen Anweisungen und schlagen Verbesserungen für sichere und gesunde Arbeitsplätze vor.

Mit der Kreisfeuerwehrzentrale des Kreises Bad Doberan wurde auf dem Betriebsgelände der ALBA Baustoffrecycling Nord unter Einbeziehung der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden eine praktische Brandschutzübung durchgeführt.

Am 17. April dieses Jahres erfolgte das 1. Re-Audit für das Gütesiegel. In der zweitägigen Prüfung der Unterlagen der Arbeitsschutzpolitik und der -ziele sowie der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für deren Durchsetzung im Unternehmen konnte die ALBA Baustoffrecycling Nord GmbH wiederholt den Beweis erbringen, dass die Anforderungen der StBG unter Einbeziehung aller gelebt werden und sie auch weiterhin „Sicher mit System“ arbeiten.

Karl-Heinz Hegenbart, 1. Technischer Aufsichtsbeamter des Präventionsbereiches Berlin und Wolfgang Pohl, Gütesiegel-Fachberater der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, überreichten die Urkunde und den Pokal am 21. August 2009 an Geschäftsführer Dr. Olaf Steiner.

Klaus-Peter Trost

(v.l.n.r.): Karl-Heinz Hegenbart, Geschäftsführer Dr. Olaf Steiner und Wolfgang Pohl nach der Übergabe der Urkunde und des Pokals
(v.l.n.r.): Karl-Heinz Hegenbart, Geschäftsführer Dr. Olaf Steiner und Wolfgang Pohl nach der Übergabe der Urkunde und des Pokals
Brandschutzübung auf dem Betriebsgelände der ALBA Baustoffrecycling Nord GmbH in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden.
Brandschutzübung auf dem Betriebsgelände der ALBA Baustoffrecycling Nord GmbH in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden.