Schmitz Cargobull AG: S.KI LIGHT – Fliegengewicht mit Stärke
Mit dem Sattelkipper-Modell S.KI LIGHT präsentierte Schmitz Cargobull ein gleichermaßen robustes, wie auch nutzlastoptimiertes Modell. Das Besondere des S.KI LIGHT liegt in einer Kombination aus gewichtsoptimiertem und dennoch langlebigem Stahl-Chassis, plus einer leichten Aluminium-Kastenmulde.
Üblicherweise setzen Fahrzeughersteller bei Leichtkippern auf eine Voll-aluminium-Konstruktion. Die hat zwei entscheidende Nachteile: Ein Alu-Rahmen lässt sich nur schlecht und damit teuer reparieren. Außerdem ist Alu als Werkstoff deutlich teurer als Stahl – die Gesamtwirtschaftlichkeit des Fahrzeugs wird schlechter. Bei Schmitz Cargobull kommt Aluminium nur dort zum Einsatz, wo es auch sinnvoll ist.
Die Trailerspezialisten im Werk Gotha, in dem die erfolgreiche S.KI - Familie entsteht und kontinuierlich weiterentwickelt wird, setzt hier auf ein Stahlchassis. Dieses ist deutlich stabiler und langlebiger als seine Leichtmetall-Pendants. Optimierungen durch moderne Konstruktionsmethoden, Tests auf dem werkseigenen Prüfstand für Kippstabilität wie auch die Erfahrungen der Konstrukteure in Gotha haben eine kleine Sensation möglich gemacht: Das Stahlchassis kann in der Gewichtsbilanz mit dem Aluminium-Rahmen gleichziehen!
Auf Grund umfassender Prüfstandsversuche ist SCB in der Lage, mittels FEM -Berechnung ausgezeichnete Werte in Leichtbau und Stabilität zu erreichen.
Das Ergebnis beim S.KI LIGHT: Bei einem 3-Achs-Stahlchassis kombiniert mit einer 24 m3-Aluminium-Kastenmulde beträgt das Leergewicht nur 4.800 kg.
Stabil muss nicht schwer sein
Der S.KI SOLID – Das Rückgrat des äußerst robusten Sattelkippers, dem keine Ladung zu schwer und aufreibend ist, bildet das bewährte Stahlchassis. Bei der Stahlrundmulde Typ 7.2 wurde der Lieferumfang an wählbaren Wand- und Bodenstärken erweitert. Mit 4,0 Millimeter starkem Boden und 3,2 Millimeter starken Seitenwänden kann ein Leergewicht ab 5.700 kg erreicht werden.