Im Steinbruch Köditz: Mit neuem Muldenkipper von Komatsu jetzt sicherer

Die amo/Debus-Gruppe, Betreiber von 10 Steinbrüchen und 20 Asphaltmischwerken im süddeutschen Raum, hat ihren Fuhrpark um einen weiteren Muldenkipper von Komatsu aufgestockt. Kürzlich übergab der Komatsu-Händler Reif Baumaschinen mit Hauptsitz in Ans-bach einen nagelneuen, 725 PS starken und 46 t schweren HD605-7 an die Hartsteinwerke Hof GmbH.

Schon seit 19 Jahren ist Volker Zerulla als Fahrer bei der zur amo/Debus-Gruppe gehörenden Hartsteinwerke Hof GmbH beschäftigt. 40 bis 45 Fuhren Diabas hat er bisher Tag für Tag aus dem Kesselbruch Köditz geholt. Das war, sagt er, „harte Arbeit“. Vor allem die für einen Kesselbruch typischen engen Kurven und starken Steigungen verlangen höchste Konzentration und fahrerisches Können. Mit dem neuen Komatsu-Muldenkipper HD605-7 sei „alles sehr viel einfacher geworden“. Der 64jährige freut sich über die serienmäßige Klimaanlage, das Radio und vor allem den bequemen Sitz im Fahrerhaus. Die zur Grundausstattung gehörende Rückraumkamera mache das Rückwärtsfahren sehr viel einfacher und sicherer.

Bei Steigungen bis zu 16 %, wie sie im Steinbruch Köditz zu bewältigen sind, muss der Schwerpunkt der beladenen Fahrzeuge möglichst tief liegen. Nur so kann ein Optimum an Standsicherheit gewährleistet werden. Beim HD605-7 ist diese Voraussetzung erfüllt. Der wichtigste Grund für die Kaufentscheidung war jedoch nicht der Muldenaufbau, sondern der Wendekreis. Mit nur 8,5 m Radius liegt er weit unter dem vergleichbarer Muldenkipper anderer Hersteller.

Durchschnittlich fünf Ladespiele benötigt der mit einer Heavy-Duty-Schaufel ausgerüstete Komatsu-Radlader WA600-6, um die maximal 63 t Nutzlast auf den HD605-7 zu laden. Die Tagesleistung liegt bei 2000 bis 2500 t. Der abgebaute Diabas wird zu Edelbrechsanden, Edelsplitt, Splitten und Frostschutzmaterialien verarbeitet, die unter anderem als Zuschlagstoffe für Asphalt und teilweise auch Beton verwendet werden. Die hergestellten Opa-Splitte verfügen über einen guten PSV-Wert und damit über einen hohen Polierwiderstand. Der sorgt für eine optimale Griffigkeit der Fahrbahnbeläge. Verkauft, so der Geschäftsführer der Hartsteinwerke Hof GmbH Dietmar Reinhardt, werden die Opa-Splitte nicht nur in der umliegenden Region, sondern im gesamten Bundesgebiet. Das liegt daran, dass das Material, aus dem sie hergestellt werden, in Deutschland verhältnismäßig selten vorkommt.

Groß geschrieben werden bei der Hartsteinwerke Hof GmbH, wie in der gesamten Unternehmensgruppe, die Themen Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement. Alle zehn Steinbrüche, sagt Geschäftsführer Reinhardt, sind schon seit Jahren nach DIN ISO 9001 zertifiziert und gearbeitet werde nach dem von der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft herausgegebenem Gütesiegel „Sicher mit System“. Das Risiko von Unfällen und Betriebsstörungen könne so erheblich reduziert werden.

Neben Arbeitsschutz und Qualitätsmanagement liegt dem Geschäftsführer auch das Image nicht nur seines Unternehmens, sondern der gesamten Branche am Herzen. Sichtbarer Beweis dafür ist die gepflegte Grünanlage, die sich fast um das gesamte Verwaltungsgebäude des Köditzer Steinbruchs erstreckt.

www.komatsu.de

Sind ein perfekt aufeinander eingespieltes Gespann: der 46 t schwere Komatsu-Muldenkipper HD605-7 und der mit einer Heavy-Duty-Schaufel ausgerüstete Komatsu-Radlader WA600-6.
Sind ein perfekt aufeinander eingespieltes Gespann: der 46 t schwere Komatsu-Muldenkipper HD605-7 und der mit einer Heavy-Duty-Schaufel ausgerüstete Komatsu-Radlader WA600-6.
Komatsu-Muldenkipper HD605-7
Steigungen bis zu 16 % müssen im Steinbruch Köditz bewältigt werden. Weil der Schwerpunkt des Materials in der Mulde extrem tief liegt, ist das für den Komatsu-Muldenkipper HD605-7 kein Problem.