BGIA-Arbeitsmappe „Messung von Gefahrstoffen“ leistet wertvolle Hilfe

Beim Fräsen von Straßenbelägen aus Asphalt entstehen staubförmige Emissionen. Neue BG/BGIA-Empfehlungen in der im Oktober erschienenen Ergänzungslieferung der BGIA-Arbeitsmappe beschreiben die Exposition am Arbeitsplatz beim Einsatz von Kaltfräsen nach dem Verfahren der Fa. Wirtgen und zeigen die Wirksamkeit der organisatorischen und technischen Schutzmaßnahmen. Bodenbeläge aus Polyvinylchlorid (PVC) lassen sich nach einem Verfahren der Fa. Werner Müller kalt verschweißen, als Lösemittel dient Tetrahydrofuran (THF). Auch für dieses Verfahren liegen nun BG/BGIA-Empfehlungen vor. Aktualisiert wurden die Empfehlungen zum Weichlöten mit dem Lötkolben, die in dieser Form auch als Verfahrens- und stoffspezifisches Kriterium (VSK) in derTRGS 420 genannt werden.

Zur Qualitätssicherung von Messstellen für Gefahrstoffe bietet das BGIA Ringversuche an, teilweise an der institutseigenen Prüfgasstrecke. Zwei Beiträge stellen die Ringversuche und die Prüfgasstrecke vor.

Neue Messverfahren für Nikotin und Titandioxid in der einatembaren und der alveolengängigen Staubfraktion werden beschrieben, auf den neuen Stand gebracht wurde das Verfahren zur Messung von Acrylnitril in der Luft am Arbeitsplatz . Schließlich rundet der aktualisierte Arbeitsbereichsplan für Allgemeine Arbeitsbereiche die Lieferung ab.

Die BGIA:Arbeitsmappe Messung von Gefahrstoffen umfasst ca. 2320 Seiten und kann zum Preis von 138,- € bezogen werden bei: Erich Schmidt Verlag, Genthiner Str. 30 G, 10785 Berlin, Fax: 030 25 00 85-305. Einzeldokumente bietet das Internetangebot zum Preis von 4,20 bis 14,80 €. Bezieher der gedruckten Ausgabe erhalten kostenfreien Zugriff auf die elektronische Version.

www.bgia-arbeitsmappedigital.de