Isabel Rothe neue Präsidentin der BAuA

Im Rahmen einer Feierstunde fand am 6. November 2007, die offizielle Amtseinführung der neuen Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), lsabel Rothe, in der Stahlhalle der DASA in Dortmund statt. In seiner Einführungsrede wies Staatssekretär Rudolf Anzinger vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales darauf hin, dass es mit lsabel Rothe gelungen sei, eine Führungskraft aus der Wirtschaft für die Leitung einer großen Behörde zu gewinnen. Er sei sich sicher, dass die BAuA mit der neuen Präsidentin die Herausforderungen des modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes bewältigen werde. Insbesondere die älter werdenden Belegschaften verlangten nach Lösungen, um Arbeit alters- und alternsgerecht zu gestalten. Zudem habe der Europäische Rat zum ersten Mal dem europäischen Arbeitsschutz eine konkrete, messbare Zielvorgabe genannt. Diese europäische Gemeinschaftsstrategie will bis 2012 die Arbeitsbedingungen so verbessern, dass sich Arbeitsunfälle und beruflich bedingte Erkrankungen europaweit um ein Viertel senken.

In ihrer an die Belegschaft gerichteten Rede zog die neue Präsidentin Bilanz über ihr bisheriges Schaffen und gab einige Ausblicke auf ihre künftige Arbeit. Dabei betonte die Arbeitspsychologin den sinnstiftenden und positiven Charakter von Arbeit. Menschengerechte Gestaltung der Arbeit ermögliche es, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen und weiter zu entwickeln. Das sei gut für den Menschen und erhöhe in der Regel die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsstruktur, so Rothe. Ihre Antrittsrede schloss die gebürtige Bonnerin mit den Worten: „Sicherheit, Gesundheit, Wettbewerbsfähigkeit - Gute Arbeit für unser Land“. lsabel Rothe steht seit 1. November 2007 an der Spitze der BAuA. Die gebürtige Bonnerin studierte Arbeits- und Organisationspsychologie an der Technischen Universität Berlin. Nach ihrem Abschluss 1989 war sie für die Gesellschaft für interdisziplinäre Technikforschung Technologieberatung Arbeitsgestaltung mbH (GITTAmbH) tätig. Die heute 44jährige betreute dabei Projekte zur Arbeitsgestaltung. 1992 erfolgte ein Wechsel zur Schering AG, bei der sie zuletzt als kaufmännische Leiterin des Berliner Produktionsstandortes wirkte. Anfang 2004 übernahm lsabel Rothe dann die Geschäftsführung der Jenapharm. Ende August 2007 ernannte Bundesarbeitsminister Franz Müntefering sie zur Präsidentin der BAuA.

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