Spritverbrauch hat überzeugt

Isarkies erneuerte seinen Fuhrpark mit 14 Caterpillar-Radladern der H-Serie

Große Fortschritte hat Caterpillar bei den neuen Radladern der H-Serie gemacht, was den Kraftstoffverbrauch betrifft. Im praktischen Einsatz zeigte sich, dass die Baumaschinen bei voller Leistung pro bewegte Tonne bis zu zehn Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen als ihre Vorgänger. Das war auch der ausschlaggebende Punkt, warum die Firma Isarkies GmbH & Co. KG von den Baumaschinen gleich überzeugt war. Das bayerische Unternehmen, in der Gewinnung von Rohstoffen im niederbayerischen Unterwattenbach bei Landshut zu Hause, orderte 14 leistungsstarke Radlader bei der Zeppelin-Niederlassung München.

„Der Kraftstoffverbrauch war für uns ein wichtiges Argument, uns für Zeppelin zu entscheiden“, berichtet der Geschäftsführer Jürgen Meierlohr. Dies wird durch die neuen Acert-Motoren erreicht, die in den Baumaschinen eingebaut sind. Mit den beiden 980 H, den beiden 972 H und zehn 950 H will der Betrieb aber nicht nur die gestiegenen Spritpreise umgehen, sondern seinen großen Fuhrpark erneuern. „Alle 24 bis 48 Monate tauschen wir unsere alten Geräte gegen neue aus“, erklärt Karl Heckerl, Assistent der technischen Geschäftsführung bei Isarkies.

Eingesetzt werden die Radlader in der Rückverladung, bei der Beschickung der Kieswerke, von Brecheranlagen sowie von Asphaltmischanlagen. Das Unternehmen mit 120 Mitarbeitern betreibt vier Kieswerkstandorte im Großraum Landshut sowie zahlreiche Kiesgruben, in denen der nicht aufbereitete Rohstoff verkauft wird.

Durchschnittlich werden 1,5 Millionen Kubikmeter Kies pro Jahr abgebaut, wobei die Hälfte zu Beton- und Straßenbau-Zuschlagstoffen verarbeitet und der Rest direkt auf Baustellen geliefert wird. Das Rohstoffvorkommen stammt aus Sedimenten der Isar, die sich im Laufe von Jahrtausenden rund um den Fluss und sein angrenzendes Hügelland abgelagert haben. Davon hat die Firma, die Sand und Kies aufbereitet, auch ihren Namen: Isarkies. Weil das Flussbett, das sich die Isar im Lauf von Tausenden von Jahren gegraben hat, umfangreiche Kiesvorkommen versprach, fassten Toni Gutbrod, Georg Kagerer, Anton und Josef Meierlohr den Entschluss, sich vor 35 Jahren in Unterwattenbach niederzulassen und dort das Fundament ihres Unternehmens zu legen. Von da aus versorgen sie die Kunden in der Region um Landshut mit Kies.

Doch Kies ist nicht das einzige Material, das das Unternehmen gewinnt. Isarkies ist auch einer der Betriebe in Deutschland, die pro Jahr etwa 100 000 Tonnen Bentonit fördern. Das Material, ein durch Verwitterung vulkanischer Asche entstandener Ton, hat seinem Namen von seinem Fundort Benton im amerikanischen Montana erhalten. Die in Deutschland bedeutenden und derzeit größten Bentonitvorkommen finden sich in Bayern im Umkreis von Mainburg, Moosburg und Landshut. Vor über zehn Millionen Jahren lagerten sich dort sauere, vulkanische Glastuffe ab, aus denen im Laufe von Millionenjahren Bentonit wurde. Um heute an den Rohstoff und an seine ein bis zwei Meter dicken Schichten zu kommen, müssen die Mitarbeiter von Isarkies erst 25 Meter Abraum beseitigen.

Weil der Abbau der Naturprodukte zwangsläufig zu Eingriffen in die Landschaft führt, sorgt Isarkies für einen Ausgleich durch Rekultivierungsmaßnahmen. So sind schon einige Trocken- und Feuchtbiotope entstanden sowie Baggerseen mit Freizeitmöglichkeiten. Als ein weiteres Standbein haben sich in den letzten Jahren der Erwerb und die Erschließung von Grundstücken entwickelt. Die Isarkies Wohn-und Gewerbegrund GmbH & Co. KG bereitet geeignete Flächen für Wohnungs- und Gewerbegebiete auf, um sie dann an Interessenten weiterzuverkaufen. Um die Erdarbeiten erledigen und Erdmassen im großen Stil bewegen zu können, bedarf es allerdings nicht nur gut ausgebildeter Mitarbeiter, sondern eines modernen Maschinenparks. Mit den neuen Cat-Radladern hat Isarkies auch dafür eine Voraussetzung geschaffen.

www.zeppelin.de

Maschinenübergabe
Bei der Maschinenübergabe (v.li.): Arnold Friedsam, leitender Verkäufer bei Zeppelin, Karl Heckerl, Assistent der technischen Geschäftsführung bei Isarkies, Jürgen Meierlohr, Geschäftsführer von Isarkies, sowie Jürgen Karremann, Zeppelin-Vertriebsdirektor.