Schmitz Cargobull AG wächst erneut zweistellig

Die Schmitz Cargobull AG hat den Umsatz nach dem Boomjahr 2005 mit fast 30 Prozent Wachstum auch 2005/2006 erneut um über 10 Prozent gegenüber Vorjahr gesteigert. Trotz der stark gestiegenen Rohstoffpreise für Stahl, Zink, Kautschukprodukte und insbesondere Aluminium wurde das Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau gehalten. Der Ex-portanteil stieg weiter auf fast 70 Prozent.

Trotz der vorhergesagten Marktkonsolidierung nach dem außerordentlichen Boom im Jahr 2005 hat der europäische Marktführer Schmitz Cargobull in allen wichtigen Märkten die positive Entwicklung der zurückliegende Jahre nahezu ungebremst fortgesetzt. Basis dafür waren die internen Effektivitätssteigerungen, die langjährige Präsenz in den aufstrebenden Märkten Zentral- und Osteuropas sowie die anziehende Konjunktur in den Volumenmärkten West- und Südwesteuropas.

Transportbranche von Engpässen geprägt

Die Konjunktur in Europa war im ersten Geschäftshalbjahr von anhaltender Wachstumsschwäche geprägt. Seit dem Sommer entwickelte sich die Nachfrage in der Transportbranche wieder überdurchschnittlich dynamisch. Eine erhöhte Nachfrage nach Sattelkippern der Bauindustrie sowie nach Containerchassis für den weiter expandierenden Intermodalverkehr in West- und Zentraleuropa führte zu einer Steigerung der Produktionszahlen.

Insgesamt fertigte Schmitz Cargobull im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 36.000 Fahrzeuge. Im Geschäftsjahr 2005/2006 waren durchschnittlich 4.000 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Die Einführung der Bolztechnik bei den Trailerchassis sowie die Feuerverzinkung hat sich im Markt durchgesetzt. Vorstandsvorsitzender Hoffmann: „Mehr als 95 Prozent unserer Trailer-Chassis werden heute gebolzt und verzinkt.“

Der europäische Sattelaufliegermarkt ist weiterhin von teilweise ruinösen Preiskämpfen geprägt, die die Ertragslage negativ beeinflussen. Die Fixierung auf den reinen Anschaffungspreis täuscht jedoch über die Betriebskosten hinweg. Für die Qualität des Transportes und des Auftragserfüllungsprozesses in der Logistik ist vor allem die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge entscheidend.

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