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ThyssenKrupp Fördertechnik: Neue Baureihe mobiler Tagebaubrechanlagen entwickelt

Für viele Tagebaubetriebe ist der Transport von Material mit Schwerlastkraftwagen (SKW's) bzw. Muldenkipper ein entscheidender Kostenfaktor. Durch den Einsatz von Bandanlagen lassen sich die Kosten für den Materialtransport in vielen Fällen deutlich reduzieren.

Um die Distanz des Transportes mit SKW's zu kürzen, bietet Thyssen Krupp Fördertechnik, Business Unit Mining, Essen schon seit vielen Jahren erfolgreich semimobile Brechanlagen mit einem nachgeschalteten kontinuierlichen Fördersystem (Förderbänder) an. Die Brechanlagen sind notwendig, um das Fördergut förderbandgerecht zu zerkleinern. Die Anlagen sind semimobil, damit sie dem Fortschritt des Tagebaus, d. h. der Baggerfront, entsprechend folgen können, um zu erreichen, dass die Distanz zwischen Bagger (Einschaufelbagger) und Brechanlage minimal und somit wirtschaftlich gehalten wird.

Zur Erweiterung seines Produktprogramms hat ThyssenKrupp eine neue Braureihe mobiler Tagebaubrechanlagen entwickelt. Die Baureihe besteht aus drei Basismodellen mit einer Durchsatzleistung in den Klassen von 500 - 3.000 t/h, 2.500 - 4.500 t/h und 3.500 - 6.500 t/h., die sowohl für Abraum als auch für Kohle eingesetzt werden können. Unter vollständigem Verzicht auf SKW Transport können diese mobilen Tagebaubrechanlagen direkt von Hydraulikbaggern aller bekannten Hersteller beladen werden. Die Abförderung des gebrochenen Materials hinter der Brechanlage erfolgt auch hier kontinuierlich mit Förderbandanlagen.

Diese mobilen Tagebaubrechanlagen werden in Modulbauweise konstruiert und bestehen - neben der tragenden Stahlkonstruktion - aus den folgenden Baugruppen: ein Raupenfahrwerk, Brechermodul, Plattenband, Aufgabebunker, Austragsband und einem schwenkbaren Abwurfausleger, der zusätzlich noch angehoben bzw. gesenkt werden kann. In Abhängigkeit von dem Material, das gebrochen und transportiert werden soll, wird jede Brechanlage individuell mit dem für die Anwendung passenden Brecher ausgerüstet.

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