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Mobilanlagen von MFL

Mit dem mobilen Backenbrecher STE 100-65/T und der Prallbrecheranlage R-CI 100-100/T brachte MFL seine "flexiblen Stars in Sachen Wirtschaftlichkeit" mit in den Steinbruch Niederofleiden. Beide Anlagen konnten in der Demonstration beweisen, wie optimal 132 kW (Backenbrecher) und 110 kW (Prallbrecher) in Arbeitsergebnisse umgesetzt werden. Dabei wurden in der praktischen Umsetzung gleichzeitig jene Vorzüge verdeutlicht, die MFL mit der grundsätzlichen Wahl des diesel-elektrischen Prinzips für den Antrieb der mobilen Brech- und Siebanlagen bezweckt. Die wesentlichsten Vorteile dieser Antriebsart gegenüber diesel-hydraulischen Systemen sind: Die zum Antrieb eingebauten Elektromotoren haben einen besseren Wirkungsgrad. Bei gleicher abgegebener Leistung muss dem elektrischen Antrieb weniger Leistung zugeführt werden. Das Dieseldrehstromaggregat kann kleiner dimensioniert werden und benötigt eine niedrigere Drehzahl gegenüber dem hydraulischen System.

Auch wenn beim hydraulischen System keine Belastung oder Bedienung erfordert ist, wird es mit geschlossenen Ventilen betrieben und verbraucht daher im Leerlauf Energie. Die Elektromotoren laufen dagegen ohne nennwerten Verbrauch im Leerlauf. Der Verbrauch einer MFL-Anlage im Leerlauf beträgt nur 6,0 bis 6,5 Liter pro Stunde. Dieser Aspekt macht sich deutlich bemerkbar, denn oft kann bei mobilen Anlagen nicht kontinuierlich aufgegeben werden, sodass die Anlage bis zu 20 % unproduktiv, d.h. im Leerlauf betrieben wird.

Im Gegensatz zu hydraulischen Komponenten, die permanent einem Verschleiß unterliegen, wodurch der Wirkungsgrad stetig abnimmt, sind Elektromotoren und Antriebe wartungsfrei mit sehr langer Lebensdauer und unverändertem Wirkungsgrad. Das Transportsystem wird für den Transport von raupenmobilen Brechanlagen der 40 bis 50 t Klasse (Typen STE 100-65/T, R-CI 100-130/T, R-CI 100-130/T-V) ausgelegt sein.

Der Ansattelvorgang läuft dabei folgendermaßen ab: Die raupenmobile Anlage fährt auf das stehende, abgesenkte (eingebremste) Fahrwerk zu und fädelt sich über einen Sattelzapfen, der fest installiert ist, in die Sattelkupplung des Fahrwerkes ein. Anschließend werden Raupenanlage und Fahrwerk parallel ausgerichtet und verriegelt, bevor auf der Gegenseite die an der Raupenanlage befestigte Sattelzapfenvorrichtung per Hydraulikzylinder ausgefahren und positioniert wird. Die Zugmaschine sattelt die Raupenanlage schließlich an und hebt die Anlage mit Luftfedern vom Boden ab.

www.mfl.at

MFL-Prallbrecheranlage R-CI 100-100/T
MFL-Prallbrecheranlage
R-CI 100-100/T





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