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[Die Industrie der Steine + Erden]






Franken-Schotter: Uralt und dennoch ewig jung

Man könnte sagen, unsere Firmengeschichte begann bereits vor zirka 150 Millionen Jahren", erläutert Adolf Kohler, Prokurist der im fränkischen Treuchtlingen-Dietfurt ansässigen Franken-Schotter GmbH & Co. KG. In dieser Zeit entstand das Material, dem man sich hier verschrieben hat: Kalkstein. Freilich jünger ist die Erfolgsgeschichte des Gewinnungsunternehmens, das im Jahre 1972 durch den Zusammenschluss von drei Gesellschaften auf der grünen Wiese entstand. Diese hatten zuvor kleinere unwirtschaftliche Schotterwerke und Steinbrüche betrieben. Sie entschieden sich damals, ihre Kräfte zu bündeln, um gemeinsam unter der Führung von Reinhold Wurzer ein Großschotterwerk zu errichten.
Rund 150 ha ist mittlerweile das imposante Steinbruchareal groß. Während Überlagerungen zu Schotter und Splitt verarbeitet werden und im Straßen- und Wegebau Verwendung finden, wird aus den Schichten des Malm-Delta der wertvolle Dietfurter Kalkstein gewonnen, der zu einem feststehenden Begriff für alle Bereiche des Bauens und Gestaltens geworden ist. Mit modernsten Geräten werden die Blöcke behutsam abgebaut und in den eigenen Werken Dietfurt und Petersbuch sowie in den Betrieben der Kunden weiterverarbeitet. Eine Schlüsselfunktion beim Transport der bis zu 20 t schweren Rohblöcke von der Bruchwand zu den einzelnen Zwischenlagern nehmen dabei zehn leistungsstarke Volvo-Radlader ein. Hier kommen vor allem Geräte der 30- und 50-t-Klasse zum Einsatz. Daneben sorgt auch ein zum Blocktransportfahrzeug umgerüsteter Volvo-Dumper A35 für einen reibungslosen Betriebsablauf. Robust und zuverlässig, diese Eigenschaften zeichnen auch einen L120C aus, der im firmeneigenen Asphaltmischwerk die Doseure mit Mineralstoffen beschickt und Platz in den einzelnen Korngrößen-Boxen macht.
"Wir sind von Anfang an mit den schwedischen Qualitätsprodukten sehr gut gefahren", betont Werkleiter Adolf Kohler. Für ihn hat es auch außer Frage gestanden, die Verbundenheit zur Volvo Construction Equipment Europe GmbH und zum Volvo-Vertragspartner Robert Aebi GmbH Bau- und Industriemaschinen, Achstetten-Oberholzheim, anläßlich einer Gemeinschaftsveranstaltung vom 19. bis 20. September praxisgerecht zu demonstrieren.
Unter dem Motto "Steine und Maschinen" haben sich die eingeladenen Gäste von der Qualität, Leistungsstärke und Funktionalität der Volvo-Baumaschinen überzeugen können. Die Besucher haben dabei sowohl Groß- und Kompakt-Radlader als auch Volvo-Hydraulikbagger, wie beispielsweise das Schwergewicht EC460 oder den "federleichten" EC13, genau unter die Lupe nehmen können.
Aber auch die Franken-Schotter GmbH & Co. KG selbst zeigt neue Wege auf, wie die Gewinnungsbranche über den Abbau und die Verarbeitung hinaus wertvolle Anregungen für die Verwendung ihrer Produkte geben kann. Dazu hat das Unternehmen einen eigens angelegten Steingarten präsentiert, der die Möglichkeiten und Ideen aufzeigte, die aus Naturstein entstehen können.


Steinbruchareal
Rund 150 ha groß ist das imposante Steinbruchareal
der Franken-Schotter GmbH & Co. KG im fränkischen
Treuchtlingen-Dietfurt


Volvo L220E Volvo-Dumper
Behutsam setzt ein Volvo L220E
im wahrsten Sinne des Wortes
einen Stein auf den anderen
Für die bis zu 1,5 km langen
Distanzen zwischen Lager und
Fertigung wurde ein Volvo-Dumper
A35 zum Blocktransport umgerüstet




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