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7°C - höchste Zeit für Winterreifen

Winterreifen nicht erst beim ersten Schnee


Winterliche Straße Reifen sind die einzige Verbindung des Fahrzeugs zur Straße und spielen deshalb eine entscheidende Rolle, wenn es um Sicherheit im Verkehr geht. Die Faustregel zum Reifenwechsel lautet: Winterreifen ab Temperaturen unter 7 °C. Nur wer Sommer- und Winterreifen verwendet, bleibt jederzeit optimal in der Spur. In den letzten 25 Jahren hat sich auf diesem Gebiet viel getan, neue Fahrzeugkonzepte in Verbindung mit optimal abgestimmten Reifen machen heute das Autofahren spürbar sicherer. Vorteile, die überzeugen: erheblich höhere Laufleistung, weniger Gewicht, geringerer Rollwiderstand und deutlich kürzere Bremswege sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn.
Reifen sind technologische Spitzenleistungen. Sie verfügen über Eigenschaften, die an die jeweiligen Anforderungen der Jahreszeiten angepasst sind. Damit sie jedoch ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten, ist vor allem eins entscheidend - eine ausgewogene Balance der Eigenschaften. Ausschlaggebender Faktor sind dabei die Temperaturen.
In Deutschland ergibt der Blick auf die Temperaturskala: In den Monaten April und Oktober ist die Zeit für einen Reifenwechsel. In der Zeit zwischen Ostern und Oktober ist der Sommerreifen voll in seinem Element. Ganz anders unter winterlichen Bedingungen. Im Winter bietet nur der Winterreifen optimale Sicherheit. Denn nur mit Winterreifen verkürzt sich die Bremsweglänge bei verschneiter oder vereister Fahrbahn um entscheidende Meter. Sicher fahren ist auch eine Frage der zuverlässigen Bodenhaftung - und die ist abhängig vom Temperaturverhalten der Laufflächen und deren temperaturabhängiger Härte. Unter 7°C beginnen die Moleküle zu verhärten und "einzufrieren". Genau das verhindert der große Anteil an Naturkautschuk in Winterreifen. Dadurch entsteht ein hoher Gripfaktor, der eine bessere Haftung auf der Fahrbahnoberfläche ermöglicht. Komfortabel oder sportlich - bei dem großen Angebot an Winterreifen ist für jeden der Richtige dabei. Wichtig: Nur bei gepflegten Reifen läuft's richtig rund in Sachen Komfort und Leistung. Schon eine minimale Wartung bringt maximale Sicherheit. Überprüfen Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Risse, Schnitte oder Beulen, sorgen Sie alle vier Wochen im Kaltzustand für den richtigen Luftdruck, um einen optimalen Kontakt zur Fahrbahn zu gewährleisten, und achten Sie auf die richtige Profiltiefe. Denn nimmt diese ab, nehmen die Bremswege zu. Sommerreifen sollten ab einer Profiltiefe von 2 mm, Winterreifen ab 4 mm Profiltiefe gewechselt werden.
Die neu gegründete Initiative "Pro Winterreifen" informiert mit zahlreichen Aktionen umfassend über das Thema. Mehr finden Sie unter www.pro-winterreifen.de im Internet.


  Eine simple, aber sichere Methode, die Profiltiefe eines Reifens zu messen, ist der "Münz-Check": Zeigt sich die goldfarbene Umrandung einer 1-Euro-Münze ganz oder wird sie nur knapp vom Gummiprofil verdeckt, ist die 4-mm-Grenze längst unterschritten  
  Eine simple, aber sichere Methode, die Profiltiefe eines Reifens zu messen, ist der "Münz-Check": Zeigt sich die goldfarbene Umrandung einer 1-Euro-Münze ganz oder wird sie nur knapp vom Gummiprofil verdeckt, ist die 4-mm-Grenze längst unterschritten
 




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