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Funktionsbeschreibung einer Sandwaschwasseraufbereitung

Ein Betrieb in der Rhön, einer Gegend ohne natürliche Sandvorkommen, stellt aus Sandstein Brechsand her. Um den steigenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, wurde eine Schöpfrad-Sandwaschanlage installiert. Das erforderliche Waschwasser wird mit einer Leiblein-Schrägklärer-Anlage gereinigt und im Kreislauf gefahren.
Das mit abschlämmbaren Stoffen belastete Wasser aus der Sandwäsche fließt im freien Gefälle in eine Pumpvorlage.
Mit einer Kreiselpumpe für abrasive Medien wird das Abwasser mit einer Menge von 50 m3/h zum Schrägklärer gefördert. In die Verbindungsrohrleitung wird über eine Mischstrecke ein hierfür geeignetes Flockungshilfsmittel zudosiert. Hierdurch wird erreicht, dass feinste Partikel (Lehmteilchen und feinster Sandabrieb) zu gut absetzbaren Flocken gebildet werden. Diese setzen sich im Schlammtrichter des Schrägklärers ab und werden von hier aus zu einem Schlammteich zur weiteren Entwässerung gefördert.
Das gereinigte Abwasser fließt in freiem Gefälle in einen sich unter der Erde befindlichen Reinwassertank und wird von hier aus wieder der Waschanlage zugeführt. In diesem Tank wird auch über eine Schwimmersteuerung Frischwasser ergänzt.


Sandwaschwasseraufbereitung
Sandwaschwasseraufbereitung






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