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Sandvik als neuer Anbieter für Aufbereitungsstechnik

Für Gesteinsbrecher „made in Svedala“ und ihre zahlreichen Betreiber auch in Deutschland ist der Weg in die Zukunft geebnet. Mit dem Beginn des vierten Quartals übernahm die Sandvik AB, Sandviken/Schweden, von der Metso Corporation, Helsinki, wesentliche Teile des Aktivvermögens der Svedala Industri AB, Malmö, und brachte sie in ihren neuen Geschäftsbereich Sandvik Rock Processing ein. Metso musste mit der Veräußerung den Auflagen europäischer und überseeischer Kartellbehörden nachkommen.
Der Gesetzesintention entsprechend, etabliert sich Sandvik nun als neuer leistungsfähiger Anbieter für Aufbereitungsmaschinen und Aufbereitungsanlagen. Mit Bohrstählen und Bohrgeräten ist das Unternehmen, das insgesamt 35000 Mitarbeiter beschäftigt und rund 5 Milliarden € Umsatz erwirtschaftet, in der Steinbruch-Industrie bereits seit Jahrzehnten bekannt. In die Übernahme eingeschlossen sind die schwedischen Produktionsstätten in Svedala und Arbrä, die die historischen Herzstücke das Svedala-Konzerns bildeten und das Werk Chauny der ehemaligen französischen Firma CFBK. Während aus den schwedischen Betrieben Jawmaster-Backenbrecher, Hydrocone-Kogelbrecher und Mobilbrecher sowie Aufgeber kommen, werden in Chauny Symonsbrecher und Prallbrecher, Siebmaschinen und Nassaufbereitungsmaschinen sowie Gurtförderer hergestellt.
Zuständig für den deutschen Markt ist das Vertriebsteam Zentraleuropa, das mit Sitz in der Essener Europazentrale der Sandvik Tamrock GmbH seine Aktivitäten am 1. Oktober aufnahm. Unter der Geschäftsbereichsleitung von Dr.-Ing. Thomas Schulz gehören der Gruppe außer Verkaufsingenieuren auch Fachleute für die Projektierung von Aufbereitungsanlagen und erfahrene Servicetechniker an.
Über die Bundesrepublik hinaus erstreckt sich die Verkaufsregion Zentraleuropa auch auf die Niederlande, Österreich und die Schweiz sowie eine Reihe südosteuropäischer Länder.




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