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[Die Industrie der Steine + Erden]






Dosieren und Mischen mineralischer Baustoffe

Der Markt verlangt mehr und mehr nach qualitativ hochwertigen Baustoffen. Diese können nur dann wirtschaftlich produziert werden, wenn innovative Dosier- und Mischsysteme eingesetzt werden. Für das Dosieren kommen Bandwaagen, Zellenradschleusen, Dosierschnecken und
-behälter und ähnliche Maschinen zur Verwendung. Für das Mischen werden sowohl Durchlaufmischer, als auch Chargenmischer eingesetzt. Dabei müssen die Anlagenkomponenten genau aufeinander abgestimmt werden. Denn nur so lassen sich die gestellten Anforderungen zuverlässig erfüllen.





„CWP“ – schnelles und präzises Dosieren von Betonzusatzmitteln

Die Firma Wägetechnik Waagenbau GbR beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der Entwicklung und Herstellung von Wäge- und Dosieranlagen, hauptsächlich für die Betonindustrie. Im europaweiten Einsatz befindet sich die Zusatzmittelwaage „CWP“. Die Waagen sind eichfähig nach PTB und CE in den Klassen III und IV. Die C3-Qualität der Single-Point-Wägezelle und der Aufbau der Waage gewährleisten somit auch den Einsatz nach der neuen Betonnorm EN 206-1. Der spezielle, wägetechnische Aufbau der Waage kompensiert die auf der Mischerbühne auftretenden Vibrationen von Mischer, Aufzug u.s.w.. Das Aufnahmegestell aus Aluminium-Montageprofilen gestattet eine flexible Baukasten-Bauweise, bei der Kundenwünsche berücksichtigt werden können. Die eckig, und damit platzsparend konzipierten Behälter sind aus Edelstahl gefertigt und damit verschleißfrei und resistent auch gegen die aggressivsten Betonchemikalien. Die Waage kann mit bis zu drei Behältern á 5 l, 15 l, 30 l oder 50 l bestückt werden. An jedem Behälter ist standardmäßig ein Quetschventil „DN 25“ als Entleerventil mit Gewindeanschluss G 1 montiert. Die Waagen sind bevorzugt für eine Montage über dem Mischer konzipiert. Die Entleerung kann im freien Fall erfolgen, so dass sich der Einsatz kostenintensiver Entleerpumpen erübrigt. Im Bedarfsfall ist eine Entleerung über Entleerpumpen jedoch ebenfalls möglich. Pro Behälter sind maximal fünf Zuleitungen mit Rückschlagventilen und Anschlusstüllen zum Direktanschluss, sowie je ein Spülventil mit integrierter Schlauchleitung 1/2 Zoll zum Nachspülen des Behälters vorgesehen. Sinnvolle Optionen, wie eine Umweltschutz-Tropfenfangwanne aus Edelstahl, ein Staubschutz-Schrankgehäuse oder eine elektro-pneumatische Gewichtsprüfeinrichtung für eine einfache Waagenprüfung nach DIN 1045, erlauben die Anpassung der Waage an die meisten betrieblichen Anforderungen.

CWP 35.3
CWP 35.3






Doppelwellenmischer von Wiggert

Wiggert und Co., Karlsruhe, entwickelt und fertigt seit vielen Jahren Mischanlagen für alle Einsatzzwecke in der Betonindustrie. Das Herstellungsprogramm umfasst:
  • Centromat-Anlagen zur Lagerung der Zuschläge im Sternlager mit Schrappgerät
  • MobilMat-Anlagen zur Lagerung der Zuschläge im Reihen- oder Rundsilo
  • Planeten-Gegenstrommischer
  • Schrappgeräte


Aufgrund der weltweit gestiegenen Nachfrage hat sich Wiggert entschlossen, jetzt eigene Doppelwellenmischer zu entwickeln. Zur Zeit stehen folgende Modelle zur Verfügung:

  • DWM 3375 – Festbetonausstoß 2,25 m3 pro Charge
  • DWM 4500 – Festbetonausstoß 3 m3 pro Charge


Doppelwellenmischer werden vorwiegend für die Herstellung von Massenbeton (Großbaustellen / Transportbeton / großvolumige Fertigteile) eingesetzt. Sie sind geeignet Zuschlagstoffe bis 150 mm Korngröße zu verarbeiten.
Doppelwellenmischer haben sehr kompakte Einbaumaße und sind deshalb auch geeignet zum Umbau vorhandener Anlagen und zum Einsatz in mobilen bzw. leicht umsetzbaren Anlagen. Der Mischtrog ist serienmäßig mit hochverschleißfesten 13 mm dicken Verbundpanzerblechen ausgekleidet, wodurch Hülsen wesentlich höhere Standzeiten gegenüber Stahlblech oder Hartgusskacheln erreicht werden. Die Verbundpanzerplatten sind großflächig und Baugleich und können leicht ausgetauscht werden. Im Mischtrog sind zwei mit Mischwerkzeugen bestückte Wellen horizontal angeordnet, die sich gegenläufig drehen. Die Mischarme können – je nach Einzelfall – in Stufen von 45° angeordnet werden. Die Mischwellenlagerung ist getrennt von der Wellenabdichtung und außerhalb des Mischtroges angeordnet. Im Falle einer Undichtigkeit an der Wellendichtung kann deshalb die Lagerung nicht beschädigt werden. An allen Lagerstellen werden gleiche, handelsübliche Teile verwendet. Im Standard-Lieferumfang ist ein automatisches Schmiersystem für die Mischwellen enthalten. Der Antrieb erfolgt über zwei Elektromotore, Keilriementrieb und Getriebe. Eine Gelenkquelle gewährleistet den Synchronlauf. Die seitliche Anordnung der Antriebselemente macht sie gut zugänglich und erhöht die Wartungsfreundlichkeit dieser Mischer. Die im Mischdruckboten eingebaute Entleerklappe öffnet über die gesamte Druckbreite und gewährleistet eine sehr schnell Entleerung des Mischers. Für eine zuverlässige Öffnung der Entleerklappe wird diese durch zwei Hydraulikzylinder betätigt. Das kompakte Hydraulikaggregat mit Handpumpe zur Notöffnung ist am Mischer angebaut. Die Entleerklappe kann in Stufen je nach gewünschter Abzugsmenge, geöffnet werden. Doppelwellenmischer entleeren sehr schnell, insbesondere wenn Beton nicht in Fahrmischern, sondern auf Standardlastkraftwagen abgegeben wird wie es beim Straßen- oder Flugplatzbau üblich ist. Die Entleerzeit beträgt in solchen Fällen beim DWM 3375 etwa 12 bis 15 Sekunden und beim DWM 4500 etwa 15 bis 20 Sekunden. Die Mischerabdeckung ist im Grundpreis enthalten und enthält im Standard vier kontaktgesicherte Reinigungsklappen sowie eine zusätzliche Schauluke. Eine automatische Hochdruckmischerreinigungsanlage sowie ein Mischerstaubfilter stehen als Option zur Verfügung.

Die Doppelwellenmischer DWM wurden auf der Bauma 2001 erstmals vorgestellt
Die Doppelwellenmischer DWM wurden auf der Bauma 2001 erstmals vorgestellt






Container-Mischanlagen von Lintec

Lintec ist weltweit der einzige Hersteller von Betonmischanlagen, die zu 100 Prozent in ISO Seecontainermaßen gebaut werden. Die Container sind eine Kombination aus Transportmedium und Anlageneinhausung. Durch die Containerbauweise ergeben sich für den potentiellen Käufer der Anlagen einige praktische und ökonomische Vorteile, diese sind:

• Geringe Transportkosten
Durch die standardisierten, vom „Germanischen Lloyd“ abgenommenen Container, werden niedrigste Containerraten bei schnellem Transport erzielt. Da keine Überbreiten und Übergewichte auftreten, werden auch keine Tieflader benötigt.

• Kurze Auf- und Abbauzeiten
Ein Kran wird maximal für zwei Tage benötigt. Die Anlagen sind nach einer Woche betriebsbereit.

• Keine Betonfundamente
Die Grundfläche der Container gewährt für normale Bodenverhältnisse ausreichend Stabilität.

• Hohe Umweltverträglichkeit
Die Anlagen produzieren bei geringsten Lärm-, Staub- und Hitzeemissionen, welche durch die Containerbauweise erzielt werden.

• Schutz vor Regen und UV-Licht
Alle Komponenten der Anlage sind geschützt, da die Container nach außen geschlossen sind.

• Übersichtliche Bauweise
Die Anlagen sehen aus wie moderne Fabrikgebäude. Verkehrswege sind bereits in den Containern integriert und durch die separierten Einheiten lassen sich Teilbereiche auch schnell austauschen.
Mit diesem Konzept werden nicht nur Betreiber von stationären Mischwerken angesprochen, sondern auch Firmen, die an einem schnellen und kostengünstigen Umsetzen der Anlage – z. B. bei Projektbaustellen – zu einem anderen Standort interessiert sind. Alle Komponenten der Anlage, wie Mischer und Schallschränke werden jeweils im Herstellungswerk in die Container integriert. Vor Versendung erfolgt jeweils ein Probeaufbau und eine Funktionskontrolle der gesamten Anlage. Für den Aufbau wird lediglich ein 100-t-Kran für maximal 16 Stunden benötigt. Nach Verbindung der bereits vormontierten Rohrleitungen und dem Anschließen der vormontierten Kabel, sind die Anlagen bereit zur Inbetriebnahme.
Bei den Betonmischanlagen gibt es zur Zeit vier Versionen mit einer Leistung von 60 bis 240 m3 pro Stunde.

240 cbm/h Betonmischanlage in Containerform
240 m3/h Betonmischanlage in Containerform






Dosierbandwaage Multidos in Mecha Tronic-Ausführung

Zum kontinuierlichen Dosieren unterschiedlicher Schüttgüter bietet die Schenck Process GmbH, Darmstadt, in ihrem aktuellen Lieferprogramm eine bemerkenswert wirtschaftliche Dosierbandwaage. Insbesondere durch die vereinfachte Waagenarchitektur in Mecha Tronic-Ausführung lassen sich mit dem System wichtige Einsparpotenziale erschließen. Die in der Mechanik integrierte Elektronik erleichtert die problemlose Einplanung in Verfahrensabläufe sowie eine umfangreiche Überwachung der Dosierbandwaage. Möglich ist auch eine kostengünstige Einbindung in die jeweilige Anlagensteuerung. Alle Baugruppen des Systems sind für den Einsatz in rauer Industrieumgebung ausgelegt. Multidos eignet sich somit für alle Dosieraufgaben in der Steine und Erden-, der Metall- und Grundstoff- sowie der Chemischen Industrie. Service und Inbetriebnahme können über die anschließbare Bedieneinheit oder über ein Notebook erfolgen. Insgesamt ergeben sich folgende Vorteile für den Anwender:
  • Niedrige Investitions- und Folgekosten (Betriebs- und Wartungskosten).
  • Geringer Installationsaufwand und Platzbedarf.
  • Einfache und schnelle Einbindung in den Materialfluss und den Produktions- und Verfahrensablauf.
  • Flexible und leistungsfähige Kommunikation über zukunftsorientierte Feldbusse mit dem Anlagenleitsystem.
  • Anschlussfertiges Dosiersystem mit Standardschnittstellen (plug and play).
  • Flexible Anpassung angestellter Aufgaben durch menügeführte Funktionsebenen (Konfigurieren statt Programmieren).
  • Kosten für Schaltschränke und den dazuerforderlichen Raum entfallen.


Von Schenk wurde jetzt auch ein hochgenaues Massendurchfluss-Dosiersystem mit der Bezeichnung Multicor-K zum kontinuierlichen Dosieren von Kohlenstäuben entwickelt. Das für den Einsatz in der Zement-Industrie vorgesehene System arbeitet nach dem Prinzip der Coriolis-Kraftmessung.
Der Kohlenstaub trifft hierbei innerhalb des Gerätes auf ein mit konstanter Drehzahl routierendes Messrad und wird durch die Zentrifugalkraft an Leitschaufeln entlang nach außen bewegt. Dabei wird der Kohlenstaub auf die Umfangsgeschwindigkeit des Messrades beschleunigt. Für diese Beschleunigung ist ein Drehmoment notwendig, das direkt der Förderstärke entspricht und mittels eines Messmoduls erfasst wird. Die geregelte Aufgabe des Kohlenstaubes erfolgt durch eine speziell entwickelte Horizontal-Zellenradschleuse Multizell.
Die schnelle Messwerterfassung und die damit erreichte hohe Regelgüte setzen neue Maßstäbe für die Dosierkonstanz. Äußere Einflüsse auf das Silo oder das Dosiersystem, wie Staubablagerungen, Windkräfte oder Tragwerks-, Bühnen- und Gebäudeschwingungen beeinflussen die Dosierqualität nicht. Die hohe Dosierkonstanz ermöglicht den Ofenbetrieb mit deutlich geringerem Luftüberschuss. Nach Angaben des Herstellers werden Brennstoffverbrauch und Emissionen deutlich reduziert. Das konstant optimale Brennstoff-Luftgemisch sorge für einen stabilen Ofenbetrieb bei gleichzeitiger Verminderung des CO2-Ausstoßes um rund 20 Prozent.



Dosierbandwaage Multidos Das Dosiersystem Multicor-K ermöglicht Ofenbetrieb mit geringerem Luftüberschuss
Dosierbandwaage Multidos Das Dosiersystem Multicor-K
ermöglicht Ofenbetrieb mit
geringerem Luftüberschuss


Neue Mehrwerks-Steuerung mit integrierter Fahrzeugplanung von Stetter

Die neue Dosier- und Verwiegesteuerung MC400 von Stetter ermöglicht eine übersichtliche und benutzerfreundliche Verarbeitung von Beton- und Mörtelaufträgen in Verbindung mit einer oder mehreren Mischanlagen. Eine Workstation mit einer SQL-Datenbank übernimmt hierbei die Auftragsverwaltung, die Disposition und die Verwaltung aller für die Produktion relevanten Daten. Der Produktionsablauf wird von einer Siemens SIMATIC SPS gesteuert.
• Mehrwerkssteuerung und Phasenproduktion
Ein Bediener kann über einen Arbeitsplatz mit einem oder mehreren Bildschirmen die Mischanlagen kontrollieren und mit Produktionsaufträgen versorgen. Für die Abwicklung eines höheren Auftragsaufkommens werden weitere Arbeitsplätze empfohlen.
• Benutzerverwaltung
Um verschiedene Benutzer für die unterschiedlichen Arbeitsgebiete (Auftragsverwaltung, Lieferscheinbearbeitung usw.) autorisieren zu können, ist die MC400 mit einer freien konfigurierbaren Benutzergruppenverwaltung ausgestattet.
• Bedienerfreundlich
Eine ausgefeilte Benutzeroberfläche erhöht die Übersichtlichkeit und verringert die Anzahl der Arbeitsschritte zur Datenpflege erheblich. So sind die Datensatzlisten oberhalb des Eingabedialogs angeordnet. Die Daten eines ausgewählten Datensatzes erscheinen sofort in den Feldern des Eingabedialogs, wodurch ein lästiges Öffnen und Schließen von Dialogen erspart bleibt. In den Listen können die Daten direkt geändert werden. Damit die verschiedenen Eingabefelder für unterschiedliche Suchbegriffe entfallen konnten, ist die MC400 mit einer ausgeklügelten Suchfunktion ausgestattet: Jede Spalte einer Liste kann als Suchspalte markiert werden.
• Schnell-Eingabe
Bei derAuftragseingabe werden Kurzlisten geöffnet. Diese Listen werden mit jedem Buchstaben, der im Suchfeld eingetragen wird, verkürzt. Dadurch wird z. B. ein gewünschter Kunde sehr schnell gefunden. Alle wichtigen Daten wie Händler, Kunden, Baustellen usw. können direkt vom Auftragsdialog geändert oder neu angelegt werden.
• Grafische Disposition mit Funkstatusanbindung
Eine automatische Lieferplanung sorgt für eine wesentlich einfachere Disposition der Beton- und Mörtelaufträge. Sobald ein neu angelegter Auftrag gesichert wird, beginnt die Einplanung der für diesen Auftrag notwendigen Lieferungen. Dies geschieht auf der Basis der verfügbaren Fahrzeuge, der für eine Baustelle bevorzugten Fahrzeuge, der Fahrzeiten, der Entladezeiten und der Werksauslastung. Selbstverständlich kann die vorgeschlagene Planung der Realität angepasst werden. Ein einfaches Verschieben einer grafisch dargestellten Lieferung von einem zu einem anderen Fahrzeug oder zu einem anderen Werk genügt. Optional ist auch die Anbindung des Betriebsfunks zur Übermittlung der Fahrzeugstatistik möglich.
• Umfangreiche Statistiken
Aufgrund der eingesetzen Datenbank können umfangreiche Statistiken und Berichte erstellt werden. Die Zeiträume für die Statistiken werden aus vorbelegten Feldern (gestern, letzte Woche, letzten Monat usw.) festgelegt. Eine beliebige Datumseingabe ist ebenfalls möglich. Weitere Merkmale wie eine automatische Korrektur der Feinstanteile des Brauchwassers, einer Materialzugangsverwaltung, eine integrierte Konsistenzmessung, einer Fernwartungsmöglichkeit runden das Programm ab.



Anlagenbild eines Transportbetonwerkes
Anlagenbild eines Transportbetonwerkes


Grafische Disposition mit Funkstatusanbindung
Grafische Disposition mit Funkstatusanbindung




Produktneuheiten von Dorner

„Aus der Praxis für die Praxis“ entwickelt wurde das neue Netzwerk des österreichischen Unternehmens Dorner Electronic. Das vernetzbare „PDS iT“-System von Dorner Electronic steuert Kübelbahnen und andere Betonverteilsysteme. Die Steuerungslogistik optimiert den Ablauf zwischen Mischanlage und Betonverteilung und macht das Gesamtsystem dank besserer Auslastung wesentlich effizienter. Externe Verarbeitungsstellen bestimmen mit ihrem aktuellen Bedarf die Betonproduktion. Das Netzwerksystem PDS iT ermöglicht den direkten Betonabruf aus der Fertigungshalle über stationäre und mobile Bedienstationen. Eine ständige Präsenz des Mischmeisters ist nicht mehr erforderlich. Das Anlagenpersonal wird über Telefon (SMS) informiert. Über Handy, Web Pad und andere mobile Endgeräte kann jederzeit eingegriffen werden. Die Leistungsfähigkeit der Produktion wird durch automatisch generierte Spielzeitdiagramme kontrollierbar. Fehlermeldeprogramme unterstützen die Analyse von Schwachstellen.

Eine andere, ebenfalls neue Netzwerkgeneration von PDS iT ist speziell auf die Bedürfnisse von Kiesunternehmen ausgerichtet. Dorner bietet mit diesem Netzwerk eine moderne Komplettlösung für den Betrieb von Kieswerken. Der gesamte Ablauf von der Materialaufbereitung über Verladung bis zum Verkauf wird von einem System kontrolliert und koordiniert.

Nachfolgend die wichtigsten Elemente der Kieswerksteuerung:
  • Abzug ab Deponie oder Aufgabebunker,
  • Regelung der Aufgabemenden in Abhängigkeit der Brecherleistung,
  • Überwachung von Aufgabestellen durch Ultraschall-Sensoren,
  • Steuerung der Materialaufgabe in Abhängigkeit der Silofüllstände,
  • Kontrolle aller Förderorgane, Waschanlagen, Mühlen, Brecher und Siebe.


Die Steuerung der Verladeanlage beinhaltet die Sandwichdosierung über Förderbänder und Dosierschieber, eine Materialverwiegung über integrierte, eichfähige Förderbandwaagen, den Kiestransport zur Lkw-Beladung und in Materialsilos sowie schließlich Abruf von Daten über mobile Entgeräte, wie Handy (WAP-Server). Mit der Installierung des Netzwerkes PDS iT geht nach Angaben des Herstellers eine Effizienzsteigerung einher. So unterstützt ein automatisches erstelltes Spielzeitdiagramm die kontinuierliche Optimierung der Gesamtanlage. Identifikationssysteme wie Magnetkarten, Barcode oder Transponder ermöglichen rationelle, bedienerlose Verladevorgänge. Für den Materialverkauf ab Verladeband werden Lieferscheine ausgedruckt. Statistiken und Protokolle dokumentieren die geförderten Materialmengen. Eigens installierte Fehlermeldesysteme mit Störstellenstatistik minimieren Stehzeiten und sparen Kosten.


Prozessvisualisierung/Kieswerk-Verladeanlagen
Prozessvisualisierung/Kieswerk-Verladeanlagen


Prozessvisualisierung/Kübelbahn
Prozessvisualisierung/Kieswerk-Verladeanlagen






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