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Führungskräfte der Gipsindustrie diskutierten „heiße Eisen“
Zum zweiten Mal haben die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft und der Bundesverband Gips zum gemeinsamen Managementseminar
eingeladen und insgesamt 16 Führungskräfte aus zwölf Unternehmen der Gips- und Gipsbauplattenindustrie
kamen nach Friedewald. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Hauptgeschäftführer der Steinbruchs-BG
Willi Lange und Hanns Schimpf vom Bundesverband Gips stellte Helmut Ehnes, Leiter des Geschäftsbereichs Prävention
der StBG, in einem motivierenden Vortrag Perspektiven der Präventionsarbeit vor. Die rege Beteiligung an der
Diskussion und die wachsende Zustimmung waren ein deutliches Indiz dafür, dass sich die StBG auf dem richtigen
Weg zum modernen Präventionsdienstleister befindet.
Ein volles Programm am zweiten Tag ließ den Teilnehmern kaum eine Ruhepause:
- „Stolper- und Sturzunfälle: vermeidbar oder Schicksal“ – Wolfgang Pichl, StBG, stellte die gerade angelaufene
Präventionskampagne „BAUZ“ vor, die auf starkes Interesse der Teilnehmern stieß.
- „Zwei heiße Eisen: Ladungssicherung und innerbetrieblicher Verkehr“ – Wolfgang Horten, StBG, ließ
die Teilnehmer zu dem Schluss kommen: „Das müssen wir in unseren Betrieben dringend überprüfen und
wahrscheinlich sofort umsetzen“.
- „Der neue Staubgrenzwert – vor dem Hintergrund der neuen Sicherheitsregel ‚Umgang mit mineralischem Staub‘“
– Kurt Kolmsee, StBG, konnte zwar ankündigen, dass in der Gipsindustrie das Problem nicht so brisant angegangen
werden muss wie beispielswiese in der Natursteinindustrie, aber dafür noch dringend durch Messungen und Analysen
näher untersucht werden muss, damit hier keine Defizite aufkommen.
- „Effektive und sicherheitsbezogene Gesprächsführung als Voraussetzung für sicheres Arbeiten“
– Unternehmensberater Thomas Schloßmann, Jürgen Walter Beratungsgesellschaft, gab den Führungskräften
wichtige Impulse für ihre Motivation, sicherheitsgerechtes Verhalten im Betrieb durchzusetzen.
Schließlich musste man feststellen, dass die Zeit nicht reichte. Die Themen waren aber für die Teilnehmer
so aktuell und wichtig, dass am Ende die Anregung kam, das nächste Seminar früher zu beginnen, damit
am ersten Tag noch ein oder zwei Themen mehr behandelt werden können.
Für eine Abwechslung vom Seminargeschehen sorgte das „Ladungssicherungsmodell“ der Steinbruchs-BG. An dem
schon auf Messen vorgestellten Simulationsmodell konnten die Teilnehmer ihr Wissen um die Ladungssicherung verschiedener
Lasten überprüfen und es zeigte sich, „... das man sich mit diesem Thema wohl noch intensiver befassen
muss, als nur einfach nach Gefühl zu verfahren“.
Ansgar Heiland, StBG

Erfahrungsaustausch am Rande

Die Themen des Führungskräfte-Seminars fanden aufmerksame Zuhörer

Thomas Schloßmann bei seinem Vortrag

Auch hier wurde die BAUZ-Kampagne der StBG interessiert aufgenommen

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