www.steine-und-erden.net > 2001 > Ausgabe 6/01 > Berufsgenossenschaften: Fast 1.000 Tote durch Asbest

[Die Industrie der Steine + Erden]






Berufsgenossenschaften: Fast 1.000 Tote durch Asbest

Die Zahl der Asbestfälle ist in den letzten zwanzig Jahren regelrecht explodiert: 74 Todesfälle in Folge einer asbestverursachten Berufskrankheit wurden 1980 verzeichnet, im Jahre 2000 waren es 957. Das teilen jetzt die gewerblichen Berufsgenossenschaften mit. Im vergangenen Jahr gab es damit mehr Todesopfer durch Asbest als durch Arbeitsunfälle. Bei den Todesfällen Berufserkrankter ist Asbest die weitaus häufigste Todesursache. Mehr als die Hälfte der insgesamt 1.785 Todesfälle Berufserkrankter entfallen auf den gefährlichen Mineralstoff. Für den Umgang mit Asbest bei notwendigen Abbruch- und Sanierungsarbeiten gelten deshalb umfassende Sicherungsvorschriften, deren Einhaltung eine Gefährdung praktisch vollständig ausschließt. Um Asbesterkrankungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können, bieten die Berufsgenossenschaften
gefährdeten Arbeitnehmern intensive regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen an. Außerdem fördern sie die Forschung bei der Suche nach neuen Therapieansätzen zur Behandlung der bösartigen Krebserkrankungen.

Fast 1.000 Tote durch Asbest
Fast 1.000 Tote durch Asbest






Inhaltsverzeichnis Ausgabe 6/01 | Zurück zu unserer Homepage