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Frauen am Steuer verursachen seltener Unfälle

Frauen verhalten sich im Straßenverkehr umsichtiger und weniger riskant als Männer, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Das Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, ist für Frauen niedriger als für Männer. 1998 starben an den Folgen eines Unfalls 2.122 Frauen und 5.668 Männer. 1998 waren 52.029 männliche Pkw-Fahrer an Unfällen mit Personenschaden durch zu schnelles Fahren beteiligt (Frauen: 18.846). Damit ist "nichtangepasste Geschwindigkeit" die häufigste Unfallursache bei Männern.
Frauen sind in fast allen Altersgruppen die besseren Autofahrer. Sie verursachen nicht nur weniger Unfälle als Männer, der Schaden ist meist auch weniger folgenschwer. Nicht zuletzt setzen sich Frauen seltener als Männer angetrunken ans Steuer: 1998 standen 2.027 Frauen, die an Unfällen beteiligt waren, unter Alkoholeinfluss. Bei Männern belief sich diese Zahl im gleichen Zeitraum auf 16.465.


Vergleich der Unfallzahlen Frauen/Männer





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