www.steine-und-erden.net > 1999 > Ausgabe 5/99 > Übergabe des Förderpreises an Dyckerhoff Zement GmbH

[Die Industrie der Steine + Erden]






Übergabe des Förderpreises an Dyckerhoff Zement GmbH

Dipl.-Ing. B. Neitzert

Die Preisträger

Am Freitag, den 25. Juni 1999 wurde im Rahmen einer Betriebsversammlung dem Werk und der Belegschaft Amöneburg der Dyckerhoff Zement GmbH eine hohe Auszeichnung übergeben.
Ass. Willi Lange, Hauptgeschäftsführer der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, überreichte den Förderpreis der Kategorie "Sicherheitstechnik" der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft (Abb. 1).
Für den Beitrag "Hilfseinrichtung für die Demontage und Montage von Rädern an großen Erdbaumaschinen" erhielt das Werk Amöneburg diese Auszeichnung.
Im Rahmen eines Festaktes zeichnete die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft Anfang März 1999 in der europäischen Kulturhauptstadt Weimar vor 200 Gästen die Sieger des Förderpreises Arbeit · Sicherheit · Gesundheit aus. Der Förderpreis der StBG gehört mit insgesamt 60.000 DM Preisgeldern zu den höchstdotierten Preisen für Arbeitssicherheit in der Bundesrepublik.Unter der Schirmherrschaft des Bundesarbeitsministers Walter Riester, der in Weimar durch die Leiterin der Abteilung "Arbeitsrecht und Arbeitsschutz", Dr. C. Fischer, vertreten wurde, prämiert die Jury jährlich Innovationen für mehr Sicherheit und Gesundheit an den Arbeitsplätzen in der Steine und Erden-Industrie. Mit 195 eingereichten Beiträgen lag die Beteiligung noch höher als im Vorjahr. Insgesamt 17 Preisträger wurden in Weimar ausgezeichnet. Neben den vier Förderpreisen vergab die Jury auch einen Herstellerpreis sowie zwei Preise für besondere Leistungen.
Den Förderpreis 1998 in der Kategorie "Sicherheitstechnik" erhielten die vier Amöneburger Mitarbeiter Herbert Melchior, Frank Greffin, Miguel Santiago und Craig-Alan Simonds, die gemeinsam ein sicherheitstechnisch optimiertes und gleichzeitig wirtschaftliches Verfahren für das Wechseln von Rädern an Großradladern und Schwerlastkraftwagen entwickelten. Durch diese Initiative wird das Risiko von Gesundheitsschäden erheblich verringert. Die Lösung kann vielen Unternehmen der Steine und Erden-Industrie zugute kommen und somit die Arbeitssicherheit nachhaltig verbessern. Durch dieses Ergebnis wurde der hohe Standard der Arbeitssicherheit in den Dyckerhoff-Zementwerken erneut unter Beweis gestellt und eindrucksvoll die langjährige Kontinuität der Sicherheitsarbeit demonstriert.Ass. Willi Lange machte in seiner Rede deutlich, welche Vorbildfunktion im Bereich der Steine und Erden-Industrie von der Zementindustrie und im besonderen von der Dyckerhoff-Zement GmbH ausgeht. Initiativen zur Verringerung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten wurden sowohl von Seiten der Berufsgenossenschaft als auch von seiten der Zementindustrie immer im Dialog zur Umsetzung und damit zum Erfolg gebracht. Damit steht die Zementindustrie heute mit an der Spitze einer erfolgreichen Sicherheitsarbeit. Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft fühlt sich mit dem Unternehmen Dyckerhoff auf das Engste verbunden. Die Leitung der Betriebsversammlung erfolgte durch den Betriebsratsvorsitzenden Norbert Berdolt und den Werksleiter Günter Schrell. Es schlossen an der Bericht des Betriebsrates, Bericht der Werksleitung, Preisverleihung des Förderpreises der StBG, Bericht über das Unternehmen und Übergabe der goldenen Tafel des VDZ an Werk und Belegschaft.
Vertreten waren bei dieser Veranstaltung Ehrengäste aus Kommune und von Behörden. Im Anschluss an die Betriebsversammlung wurden Belegschaft und Gäste zu einer Feier ins Festzelt eingeladen (Abb. 2).

Feierstunde




Inhaltsverzeichnis Ausgabe 5/99 | Zurück zu unserer Homepage