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Prall-Sandmühlen von ARJA S.A.

Der größte spanische Prallmühlenhersteller ist jetzt auch in Deutschland mit seinen Produkten vertreten. Für die Feinzerkleinerung bietet das Unternehmen die Serie PISCIS (Abb.).

Prall-Sandmühle
Prall-Sandmühle

Hierbei handelt es sich um eine in der Drehrichtung reversierbare Prallmühle, die sich durch Einfachheit im Aufbau, kurze Montage- und Demontagezeiten von Verschleißteilen auszeichnet.

Durch senkrechte Materialaufgabe wird das Gestein tief in den Rotorwirkkreis gebracht, was den Pralleffekt der Maschine erhöht. Die Zerkleinerung erfolgt auf der gesamten Frontfläche der Schlagleisten.

Die Zugänglichkeit zum Innenraum der Maschine ist optimal, weil beide Seitenwände aus aufklappbaren Türen bestehen. Die Stehlager des Rotors sind aus einem Teil geschnitten und haben jeweils doppelte Labyrinth-Abdichtungen. Die Verstellung der Prallwände ist von außen leicht möglich, alle Verschleißteile an den Seitenwänden sind untereinander austauschbar. Die Befestigung der Seitenpanzer erfolgt über Keile.

Die PrallIwerke sind ebenfalls identisch, so daß sie untereinander ausgetauscht werden können.

Die Verschleißzonen des Rotors sind durch Schutzschuhe abgedeckt, die aus Guß hergestellt und leicht zu wechseln sind.

Die Rotor-Schlagleisten können in zwei Stärken eingebaut werden (60 und 80 mm) ohne daß umfangreiche Umbauarbeiten durchzuführen sind. Seitliche Fenster ermöglichen eine Inspektion des Innenraumes und die Verstellung der Prallwände, ohne die Mühle zu öffnen.

Beim Typ RP sind zwei zusätzliche Mahlbalken angeordnet, die ebenfalls von außen eingestellt werden können. Dadurch wird der Zerkleinerungsgrad erhöht und die gewünschte Kornverteilung kann zusätzlich individuell eingestellt werden.

Die Prallmühle wird in zwei Baugrößen auf dem Markt angeboten:

a) für 60 t/h bei 110 kW Antriebsleistung und einer Aufgabegröße bis 90 mm,

b) für 120 t/h bei 200 kW Antriebsleistung und ebenfalls einer Aufgabegröße von 90 mm.

Die Einsatzbereiche reichen von Granit über Basalt, Moräne-Kies, Kies, Schamotte, Kalkstein und Dolomit bis hin zu Recyclingmaterialien wie Glas, Ziegel, gebranntem Ton usw.





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