Unternehmensführung

Whitepaper „IT in Projekten und Organisation“

Digitalisierung stellt Projektmanager vor neue Herausforderungen

Der digitale Wandel verändert die Art und Weise der internen und externen Zusammenarbeit fundamental. Da digitale Komponenten einen immer stärkeren Einfluss auf den Geschäftserfolg eines Unternehmens haben, steigt der Anteil von Softwareanwendungen mit hohem Business-Bezug massiv an. So erfordern beispielsweise die Entwicklung von digitalen Vertriebskanälen wie Online-Shops und Mobile Apps und deren Verzahnung mit den Vertriebsprozessen einen hohen Integrationsaufwand mit den bestehenden IT-Prozessen.

Ein weiteres Beispiel ist die Digitalisierung des Produktentstehungs- und Fertigungsprozesses im Kontext von Industrie 4.0. Wie IT-Entscheider aus großen Unternehmen den Status quo bei Digitalisierungsprojekten mit Business-Bezug beurteilen und welche Handlungsfelder sich daraus ergeben, zeigt eine während der von business factors organisierten StrategieTage „IT Information Technology 2016“ durchgeführte Befragung.

Agile Methoden und Cloud-Plattformen gewährleisten Schnelligkeit und Qualität

„Damit Unternehmen nicht den Anschluss an das digitale Zeitalter verlieren, müssen sie rasch handeln und prüfen, welche neuen digitalen Technologien sie benötigen, um ihre Geschäftsmodelle zu modernisieren“, sagt Hartmut Lüerßen, Partner bei Lünendonk und Autor des Whitepapers. „Verstärkt kommen bei den IT-Projekten daher agile Methoden wie Scrum, Kanban oder agiles Testen zum Einsatz, die der steigenden Bedeutung des Faktors „Flexibilität“ bei der Projektplanung und -steuerung Rechnung tragen.“ So helfen agile Methoden und Cloud-Plattformen, sowohl in kurzer Zeit Anwendungen zu entwickeln und marktfähig zu machen als auch eine hohe Qualität der digitalen Lösungen zu gewährleisten. Jedoch besteht immer ein Spannungsfeld zwischen dem raschen Reagieren auf Marktveränderungen und einer hohen Produktqualität. „Es hängt daher von der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens ab, wie es beide Pole ausgleicht beziehungsweise gewichten möchte“, so Lüerßen.

Auswirkungen auf IT-Prozesse

Wie stark die Faktoren Zeit, Kosten und Qualität in den analysierten Unternehmen gewichtet werden, beantwortet das Lünendonk-Whitepaper ebenso wie die Frage, mit welcher Methode sich die Projektlaufzeiten von der Budget-Entscheidung bis zum go-live am besten reduzieren lassen. Die Tatsache, dass aufgrund der wachsenden digitalen Wertschöpfung durch Themen wie Big Data, Mobile und Cloud in zahlreichen Fachbereichen massive Investitionen in dieDigitalisierung der Prozesse notwendig sind, führte darüber hinaus zur Frage nach dem Anteil der Fachprojekte, die sich unmittelbar auf die IT-Prozesse auswirken. In 42 Prozent der befragten Unternehmen liegt dieser Anteil zwischen 80 und 100 Prozent, 13 Prozent schätzen ihn auf immerhin noch 60 bis 80 Prozent. Die Ergebnisse sind im aktuellen Lünendonk-Whitepaper „IT in Projekten und Organisation“ zusammengefasst.

Buchtitel
Das Lünendonk-Whitepaper „IT in Projekten und Organisation“ kann kostenfrei per Download bezogen werden.
 
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