Technik

Hydroseilbagger von Liebherr im Kiesabbau

Gestern in Ungarn, heute in Deutschland

Hydroseilbagger von Liebherr werden von Kiesabbau Wiedemann in der Kiesgewinnung eingesetzt. Zwei Geräte waren rund ein Jahr lang in ein Infrastrukturprojekt zum Ausbau von Autobahnen involviert.

Erst kürzlich hat sich das deutsche Unternehmen Kiesabbau Wiedemann mit vier Liebherr-Hydroseilbaggern verstärkt, darunter drei HS 8070 HD sowie ein HS 895 HD. Zwei der Seilbagger waren im vergangenen Jahr in Ungarn im Einsatz. Ihre Aufgabe war die Förderung von Kiesmaterialien für den Ausbau ungarischer Autobahnen. Trotz des relativ großen Fördervolumens entschied sich Kiesabbau Wiedemann für zwei HS 8070 HD und gegen ein größeres Gerät. Dank des Einsatzes der beiden Seilbagger der 70-Tonnen-Klasse konnte die Bodenbelastung beim Ausheben der Schleppschaufel niedrig gehalten werden.

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Effizienter als ein Großer: zwei Liebherr HS 8070 HD im Duett.

Rund um die Uhr im Einsatz

Die Seilbagger arbeiteten rund ein Jahr lang sieben Tage in der Woche im 24-Stunden-Betrieb, um den Bedarf an Kiesmaterial abzudecken. Pro Tag wurden ca. 16.000 Tonnen Sand und Kies aus einer Tiefe von bis zu 12 Metern gefördert. So gelang es die benötigten rund 5,5 Millionen Tonnen Material zu realisieren. Die Geräte überzeugten dank hoher Wirtschaftlichkeit, belief sich der Dieselverbrauch doch auf lediglich 24-26 Liter in der Stunde. „Der geringe Kraftstoffverbrauch des HS 8070 HD ist herausragend. Bei einem Kiesumschlag von 300 Tonnen pro Stunde benötigt er bis zu 30 % weniger Diesel als vergleichbare Modelle“, zeigte sich der technische Geschäftsführer Florian Wiedemann beeindruckt.

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Der «8070» schluckt rund 30 Prozent weniger Diesel als vergleichbare Modelle.
 
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