Industrienachrichten

Bund und Länder stärken Innovationsförderung in der Regionalpolitik

Bund und Länder haben die Förderregeln für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) novelliert. Mit den neu hinzu kommenden und angepassten Maßnahmen werden Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in strukturschwachen Regionen gestärkt. Die Neuerungen umfassen insbesondere zusätzliche Maßnahmen für spezielle Energieinfrastrukturen, die Erweiterung der Breitbandförderung sowie verbesserte Förderbedingungen für Innovationscluster, für Schulungsmaßnahmen und für die Bildung von Humankapital. Im Mittelpunkt der GRW steht weiterhin die Förderung von Unternehmensinvestitionen und wirtschaftsnaher Infrastruktur.

Strukturschwache Regionen fördern

Die Änderungen sind erste Schritte für den Aufbau eines gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen nach dem Auslaufen des Solidarpaktes Ende 2019. Neben der GRW sollen künftig auch andere, bisher nur auf Ostdeutschland ausgerichtete Instrumente, für alle strukturschwachen Regionen in Deutschland zur Verfügung stehen. Dies gilt zum Beispiel für die Programme „Unternehmen Region“ oder „Inno-KOM-Ost“.Bund und Länder erarbeiten derzeit auf der Basis des kürzlich veröffentlichten Gutachtens „Aufgaben, Struktur und mögliche Ausgestaltung eines gesamtdeutschen Systems zur Förderung von strukturschwachen Regionen ab 2020“ weitere Vorschläge zur Stärkung des Wachstums- und Innovationspotenzials.

Mann mit Helm; hinter ihm eine Tafel, an die mit Kreide muskulöse Arme gemalt sind. Die gemalten Arme gehören scheinbar zu ihm.
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