Arbeitssicherheit

VISION ZERO: Kooperation der BG RCI mit dem Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie

„Der Verantwortung gerecht werden“

Der Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie sowie die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. So gibt es nun einen weiteren großen Branchenverband, der gemeinsam mit uns dafür sorgt, dass die Präventionsstrategie VISION ZERO flächendeckend in konkrete Maßnahmen mündet.

Der Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V. (BVK) und die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) wollen im Rahmen der Umsetzung der Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ mit den Unternehmen der Kalkindustrie enger zusammenzuarbeiten.

„Sicherheit und Gesundheit unserer Beschäftigten müssen uns allen am Herzen liegen“, so der Hauptgeschäftsführer des BVK, Martin Ogilvie, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Langenhagen. „Diese Vereinbarung ist der logische Schritt, die Vermeidung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren bei unseren Mitgliedsunternehmen weiter voranzubringen“, so Ogilvie weiter.

„Die BG RCI freut sich sehr, die Kooperation mit dem BVK eingehen zu können“, erklärt Ulrich Meesmann, Mitglied der Geschäftsführung der BG RCI. „Sicherheit und Gesundheit müssen als elementare Werte aller Menschen anerkannt und Führungskräfte sowie Beschäftigte in den Betrieben ihrer Verantwortung gerecht werden. So steht es in der Vereinbarung und so kann schließlich die Vision eines unfallfreien Arbeitslebens mehr und mehr zur Realität werden“, ist Meesmann überzeugt.

Konkrete Maßnahmen für eine starke Branche

Die Kooperationsvereinbarung zählt in zwölf Punkten konkrete Maßnahmen auf: Neben Verbesserungen bei Kommunikation und Information sollen insbesondere Führungskräfte weiter qualifiziert und motiviert werden. Außerdem werden unter anderem Betriebe bei der Nutzung vielfältiger Präventionsangebote, beim Erwerb des Gütesiegels „Sicher mit System“ und beim Gesundheitsmanagement unterstützt.

Im BVK sind rund 50 Unternehmen mit fast 100 Standorten vertreten. Gemeinsam produzieren sie mit mehr als 3.000 Beschäftigten rund 6,5 Millionen Tonnen Kalk im Jahr und erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 750 Millionen Euro (Stand: 2015).

Die Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ gibt konkrete Ziele vor, die es bis zum Jahr 2024 zu erreichen gilt. So soll das Arbeitsunfallrisiko um 30 Prozent verringert werden, die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle um 50 Prozent sinken und entsprechende Präventionsmaßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Zahl der unfallfreien Betriebe gesteigert wird. Erreicht werden soll dies unter anderem durch verbesserte Analysen von Unfallschwerpunkten, die besondere Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, bei denen Arbeitssicherheit häufig noch nicht so stark verankert ist, und noch mehr persönliche Beratungen vor Ort in den Betrieben.

Helmut Ehnes (Leiter Prävention der BG RCI), BVK-Syndikus Christoph Weise, BVK-Geschäftsführer Martin Ogilvie, Hans-Peter Thomas (Vorsitzender des BVK-Ausschusses Arbeitssicherheit), Ulrich Meesmann (Mitglied der BG-RCI-Geschäftsführung) und Wolfgang Pichl (Leiter Spartenprävention Baustoffe–Steine–Erden der BG RCI)
Teamwork besiegelt – die Null im Visier (v.l.n.r.): Helmut Ehnes (Leiter Prävention der BG RCI), BVK-Syndikus Christoph Weise, BVK-Geschäftsführer Martin Ogilvie, Hans-Peter Thomas (Vorsitzender des BVK-Ausschusses Arbeitssicherheit), Ulrich Meesmann (Mitglied der BG-RCI-Geschäftsführung) und Wolfgang Pichl (Leiter Spartenprävention Baustoffe–Steine–Erden der BG RCI).
 
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