Schwerpunkt Persönliche Schutzausrüstung

Personen-Notrufsignalanlage von Swissphone

Jedes SOS wird erhört

Ist ein Arbeitsplatz als Einzelarbeitsplatz bewertet, fordern Gesetzgeber und Berufsgenossenschaften bestimmte Absicherungseinrichtungen für die dort tätigen Mitarbeiter. Swissphone bietet mit dem SOS-Portal und dem Personen-Notrufsignalgerät (PNG) Swissphone TRIO eine webbasierte, einfach zu installierende Lösung.

Der deutsche Ableger der Schweizer Swissphone Wireless AG stellt seinen Kunden je nach Anforderung drei Ausbaustufen der Signalanlage zur Wahl:

Bei SOS.direct mit Swissphone TRIO-P werden Notrufe automatisch über das SOS-Portal und fest eingerichtete Kommunikationswege (SMS, E-Mail, IP-Adressen) an das Hilfspersonal weitergeleitet; eine Disposition ist nicht erforderlich. Zur Datenpflege und Protokollierung steht dem Anwender ein Account zur Verfügung.

Bei SOS.selfcare mit Swissphone TRIO-P übernimmt ein Disponent, neben der automatischen Notrufweiterleitung, die Bearbeitung der Notrufe. Bei beiden Lösungen wird erst im Bedarfsfall die Notrufverbindung aufgebaut.

Bei SOS.selfcare plus mit Swissphone TRIO-BGR (s. Grafik) besteht eine permanente Verbindung zwischen dem SOS-Portal und dem PNG. Auch bei dieser Lösung übernimmt ein Disponent die Notrufbearbeitung. Darüber hinaus kann er ständig die betriebenen PNG präzise im Gebäude-Inneren und im Freien orten sowie Funktions-, Betriebs- und Akkuzustände überwachen. Die Lösung ist zertifiziert nach der Berufsgenossenschaftlichen Richtlinie 139.

Funktionsweise des Systems TRIO / selfcare.plus in schematischer Darstellung.
Schnelles, präzises Notsignal-Management: Die Funktionsweise des Systems TRIO / selfcare.plus in schematischer Darstellung.

In der Praxis bewährt

So setzt etwa ein bekannter Elektrowerkzeughersteller für seine Mitarbeiter im Schichtbetrieb sowie für die Anlagenkontrolleure insgesamt zehn PNG Swissphone TRIO ein. Für die Lokalisierung im Notfall wurden sowohl die Produktionshallen als auch die Untergeschosse mit sogenannten Inhouse-Positionssendern ausgestattet. Das Notrufmanagement übernimmt die Pforte, die einen 24/7-Dienst sicherstellt. Das Personal der Pforte ist auf dem modernen, webbasierenden SOS-Portal für die Notrufannahme und für die Einleitung der Hilfsmaßnahmen geschult.

Für die sofortige räumliche Zuordnung der Notrufe sind entsprechende Gebäudepläne im SOS-Portal hinterlegt. Im Notruffall schlägt das System dem Personal in der Pforte automatisch den optimalen individuellen oder allgemeinen Notrufplan vor; anhand der Raumkennung kann schnell und zielgerichtet die Hilfe vor Ort organisiert werden. Neben der manuellen Notrufbearbeitung an der Pforte werden automatisch parallel die Schichtführer und die Träger der anderen PNG über den eingegangenen Notruf informiert. Die Kontrolleure, die auch im Freien die Kontrollgänge durchführen, werden in einer Notfallsituation über den integrierten GPS-Empfänger lokalisiert.

Breites Einsatzspektrum

Das Thema Arbeitssicherheit ist nicht nur für die Produktion relevant, sondern auch für die Forschungseinrichtungen der Industrie und Universitäten. Immer dann, wenn mal wieder eine Versuchsanordnung über Tage zu begleiten ist, arbeiten Ingenieure oder Verfahrenstechniker längere Zeit – über Nacht, am Wochenende – allein und sind entsprechend abzusichern. Inzwischen setzen mehrere Institute die Personennotsignalgeräte von Swissphone für diese Zwecke ein. Es geht in der Regel um die sichere Inhouse-Lokalisierung, aber auch Freilandversuche sind an der Tagesordnung.

 
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