Technik

Liebherr-Miningbagger R 9150

Der nimmt es mit jedem auf

Mit dem neuen, circa 130 Tonnen schweren Miningbagger R 9150 bringt Liebherr eine zuverlässige und kosteneffiziente Maschine auf den Markt. Aufgrund seiner hohen Produktivität kann der R 9150 sogar mit größeren Maschinen der 200-Tonnen-Klasse konkurrieren.

Auf der Steinexpo 2014 zeigte Liebherr erstmals den Miningbagger R 9150 auf einer europäischen Fachmesse. Die Maschine ist mit robusten, eigens für den Bergbau ausgelegten Komponenten ausgestattet. Diese von Liebherr entwickelten und produzierten Komponenten sind die Grundlage für die Zuverlässigkeit der Maschine. Tieflöffel und Ladeschaufel sind standardmäßig für ein Nennvolumen von 8,3 Kubikmeter ausgelegt. Der optimierte Liebherr-Löffel und das spezielle Verschleißschutz-Paket erleichtern das Eindringen in das Material. Damit können Baggerfahrer im Steinbruch festes Material besser herauslösen und den Löffel leichter befüllen. Der Liebherr-Miningbagger R 9150 bietet Anwendern eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Mit dem ermüdungsbeständigen HD-Unterwagen und der Vermeidung von Spannungskonzentrationen bietet der R 9150 hohe Zuverlässigkeit und konstante Leistung während der gesamten Lebensdauer. Dies wird auch durch den Einsatz neuer Technologien und die Verwendung von Liebherr-Komponenten gewährleistet. Dazu gehören das elektronische LitronicPlus Steuerungssystem und die Hydraulikzylinder. Das Grabgefäß weist in der Tieflöffel- und Klappschaufelkonfiguration ein Volumen von 8,3 Kubikmetern auf. Somit garantiert der R 9150 hohe Grabkräfte, gutes Eindringen in das Material und gute Füllfaktoren auch unter anspruchsvollsten Bedingungen. Seine Leistungsfähigkeit und schnelle Zykluszeiten machen den R 9150 zu einem effizienten Bagger. Mit seiner hohen Produktivität stellt er sogar für Maschinen der 200-Tonnen-Klasse eine ernstzunehmende Konkurrenz dar.

Im Einsatz beim Muschelkalksteingewinn

In den Steinbrüchen der Firma Schiewe in Ostwestfalen-Lippe gewinnen Liebherr-Miningbagger Muschelkalkstein aus der Triaszeit. Um die enormen Umschlagmengen – jährlich zwischen 600.000 und 700.000 Tonnen – zu bewältigen, prüft das Unternehmen neue Maschinen vor der Anschaffung auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. So ermittelte man, gemeinsam mit dem Liebherr-Händler Grotemeier aus Bünde, den Miningbagger R 984 mit 7,5 Kubikmeter Klappschaufel als effektivstes Gerät für den Direktabbau. Weil dieser Bagger mit seiner hohen Leistungsfähigkeit überzeugt hat, investierte die Firma Schiewe zusätzlich in einen R 9150 mit 8,0 Kubikmeter Klappschaufel.

„Beim Gewinnungsprozess im Steinbruch hat sich unsere neueste Errungenschaft, der Liebherr R 9150, genauso wie der R 984, als sehr gut geeignet erwiesen. Die beiden Liebherr-Miningbagger haben das passende Einsatzgewicht und mehr als ausreichend hydraulische Kraft für die Direktabbaumethode. Beide Maschinen zeichnen sich zudem durch hervorragende Wirtschaftlichkeit aus“, zeigt sich Geschäftsführer Rolf Schiewe mit den Liebherr-Maschinen zufrieden. Er schätzt den geringen Kraftstoffverbrauch jedoch nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. „Umweltschutz ist für uns wichtig. Wir achten sehr darauf, die Auswirkungen unserer geschäftlichen Tätigkeit auf die Umwelt unter Kontrolle zu halten. Kraftstoffeinsparungen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Minibagger im Einsatz
Der R 9150 ist mit eigens für den Bergbau entwickelten Komponenten ausgestattet.
 
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