Technik

Der neue Separations-Splitter trennt Material in bis zu vier Fraktionen

Trennung im gegenseitigen Einvernehmen

Moderne Technik, robuste Maschine: Mit dem Vertrieb der Splitter-Separationstechnik seines neuen Kooperationspartners Anlagenbau Günther ergänzt der Full-Liner Doppstadt sein Leistungsangebot.

Die Technik kann bis zu vier verwertbare Materialströme voneinander trennen. Der Splitter besteht aus mehreren, parallel aufgehängten und sich um die eigene Achse drehenden Spiralwellen. Deren Spiralen tragen schwere, kubistische Stoffe zur Seite aus; leichte, lange Stoffe schwimmen obenauf und werden in Förderrichtung ausgetragen, kleinere Materialien fallen zwischen den Wellen hindurch. Ganz nebenbei sorgt jede Spirale für die Reinigung der beiden jeweils benachbarten Siebwellen; Verstopfungen sind dadurch gänzlich ausgeschlossen. So können auch schwer siebfähige Materialien sortenrein getrennt werden, eine optimale Rohstoffausbeute ist dadurch gewährleistet.

Splitter
Der kettenmobile Splitter X2 mit Siebdeckform ermöglicht eine gute Verarbeitung von nassem Material mit Störstoffanteil.

Keine Vorbehandlung der Materialien notwendig

Das Separations-Multitalent Splitter lockert, trennt und dosiert unterschiedlichste Stoffe, eine Vorbehandlung ist nicht notwendig. Haus-, Industrie- und Sperrmüll, Altholz, Bioabfälle und Bau-Mischabfälle können ebenso verarbeitet werden wie Steine und Erden, Metallschrott, Schlacken und Deponierückstände. Die Konsistenz des Siebgutes hat keinen Einfluss auf das Siebergebnis. Der Splitter eignet sich gleichermaßen für mobile und stationäre Anwendungen.

Vorteile des Splitters gegenüber herkömmlichen Siebsystemen

Der Splitter ist extrem robust: Während bei herkömmlichen Siebsystemen hohe Einzelgewichte zu Störungen, Schäden oder gar zu einem Maschinenbruch führen können, werden Störstoffe im Splitter zur Seite oder in Förderrichtung ausgeworfen. Auch können sich Stoffe wie Drähte nicht verhaken, Textilien nicht verwickeln oder einen Zopf bilden. Da die Spiralen nur an einer Seite fest aufgehängt sind, drehen sie die Materialien über die Rotation wieder heraus, die Separation verläuft wickel- und verstopfungsfrei. Das System reinigt sich von selbst, eine manuelle Reinigung wie bei Siebsystemen ist nicht notwendig. Die Entwicklung und der Vertrieb des neuen Splitters stellt die erste Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Maschinenbaus zwischen der Doppstadt-Gruppe und Anlagenbau Günther dar. Doppstadt vertreibt die gesamte Produktpalette der Splitter-Separationslösungen und kümmert sich um den After-Sales-Service und die weltweite Ersatzteilversorgung. Ferdinand Doppstadt: „Die Zusammenarbeit mit Anlagenbau Günther ist ein weiterer Schritt in der konsequenten Umsetzung unserer Unternehmensstrategie. Wir setzen auf Kooperation, denn das Rad müssen wir nicht noch einmal erfinden. Dazu vernetzen wir uns mit den besten Anbietern in Maschinenbau und Umwelttechnologie. Indem wir die unterschiedlichen Expertisen, Erfahrungen, das Know-how und den Erfindergeist bündeln, erzielen wir das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden.“                

Mobilmaschine
Die Mobilmaschine F2 ist ein Allesfresser und somit auch in der Steine-und-Erden-Industrie einsetzbar.
 
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