Unternehmensführung

Martin Herrenknecht fördert und fordert verstärkte Technikbildung

Kostbare Ressource

Unternehmer Martin Herrenknecht sieht einen enormen Handlungsbedarf bei der Bildung und Nachwuchsförderung im technisch-wissenschaftlichen Bereich. Deutschland müsse wesentlich intensiver für neuen technischen Fortschritt und entsprechende Nachwuchskräfte in allen wesentlichen ingenieurgetriebenen Themenfeldern wie Energie-, Umwelt-, Medizintechnik und Infrastrukturentwicklung sorgen.

Die ingenieurwissenschaftliche Kernkompetenz habe die Exportnation weltweit an die Spitze gebracht. Die deutsche Industrie benötigt künftig 90.000 neu ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure pro Jahr. Herrenknecht schiebt bei der notwendigen Nachwuchsförderung mit an und fordert größere und breitere gesellschaftliche Anstrengungen bei der Bildungsarbeit. Herrenknecht engagiert sich im Bereich der technisch-wissenschaftlichen Bildung und Nachwuchsförderung. „Auch ich konnte nur deshalb ein weltweit führendes Unternehmen im Sondermaschinenbau aufbauen, da unsere Ingenieure, Techniker und Facharbeiter auf eine ausgezeichnete, fortschrittliche und praxistaugliche Fachausbildung aufsetzen konnten“, so Herrenknecht. Die vor 50 Jahren gegründete Hochschule Offenburg gehörte zu den ersten Bildungseinrichtungen, die Martin Herrenknecht und die Herrenknecht AG kontinuierlich mit Forschungsaufträgen, Stipendien und Finanzhilfen ausstatteten.

Schlüssel zum Erfolg

Absolventen aus allen wesentlichen ingenieurtechnischen Disziplinen der Hochschule Offenburg machen die Herrenknecht AG als Hersteller von Tunnelvortriebstechnik heute weltweit führend. Bei der Förderung von angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren im Tunnelbau engagiert sich Herrenknecht an mehreren Hochschulen in Deutschland, so beispielweise an der Ruhr-Uni-Bochum (Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Umwelttechnik) oder der RWTH Aachen (Maschinenbau). Innerhalb der weltweiten Vereinigung der Tunnelbauindustrie, der „International Tunnelling Association“, treibt Martin Herrenknecht über ein neu gegründetes Gremium rund um den Erdball die Fortbildung junger Tunnelbau-Ingenieure voran. „Die kostbarste Ressource zur Lösung unserer drängendsten Zukunftsherausforderungen sind vor allem top ausgebildete Ingenieure – dies gilt nicht nur für den Bau von modernen Infrastrukturen.“ Technikverständnis und Technikakzeptanz müssen bei jungen Leuten möglichst früh aufgebaut werden.

In die Schulen gehen

Um bei jungen Menschen möglichst früh Technikverständnis und Technik-Akzeptanz aufzubauen, fördert die Herrenknecht AG die technische Allgemeinbildung an schulischen Einrichtungen. Am Max-Planck-Gymnasium in Lahr stellt Herrenknecht seit 2006 technische Einrichtungen und Finanzmittel für experimentellen naturwissenschaftlichen Unterricht zur Verfügung. Die jährlich neu aufgestellten Programme finden auch bei jungen Frauen großen Anklang und werden seit vier Jahren mit einem breit angelegten „Ingenieurtag“ zur Berufsorientierung abgerundet.

Martin Herrenknecht bei der Durchstichsfeier am Gotthard-Basistunnel.
Martin Herrenknecht bei der Durchstichsfeier am Gotthard-Basistunnel.
 
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