Technik

Pneumatische Fördersysteme von Gericke

Luftige Lösungen

Die pneumatische Dichtstromförderung gehört zu den schonendsten Lösungen und ist häufig die einzige Technologie, um möglichst ohne Entmischung, hygienisch und schonend auch große Produktmengen zu transportieren – so der Ansatz des Schweizer Herstellers Gericke. Er bietet ein breites Spektrum pneumatischer Anlagen zur Dünn- und Dichtstromförderung sowie intelligente Steuerungen an.

Pneumatische Fördersysteme eignen sich neben der Förderung von Hauptkomponenten ebenso für die automatische Zuführung von Kleinkomponenten. Gegenüber Containerlösungen bieten sie laut Gericke Vorteile durch die geschlossene, staubdichte Bauweise, die häufiges An- und Abdocken überflüssig macht. Zudem ermöglichen sie einen abriebarmen Transport, eine restlose Entleerung der Förderleitung und vereinfachen dank minimalem Wartungs- und Personalaufwand innerbetriebliche Abläufe.

Die Gericke-Technik ermöglicht die Förderung verschiedenster Güter auch über weite Distanzen. Über Aufgabesender werden die Produkte vollautomatisch und schonend Mischern, Abfüllanlagen oder weiteren Prozessstufen zugeführt. Speziell konstruierte Rohrbögen und Weichen garantieren, dass auch während des Transports kein unnötiger Produktabrieb stattfindet. Dies gilt auch für das Wiederanfahren nach einem Förderstopp.

Gericke Sender werden für die Dichtstromförderung im Überdruck verwendet. Im Gegensatz zu vielen anderen am Markt erhältlichen Systemen lässt sich mit den Gericke Systemen die Luftmenge wesentlich besser ermitteln und einstellen. Damit werden die Energiekosten minimiert, was zu einem wirtschaftlicheren Betrieb der Anlage führt.

Fördersystem
Gericke schwört auf pneumatische Fördersysteme und führt dabei Argumente wie abriebarmen, staubfreien Transport und Kostenersparnis ins Feld.

Neue Steuerung hilft sparen

Die STP 61 ist eine moderne Steuerung zum einfachen, zeitsparenden Betrieb aller pneumatischen Dichtstrom-Fördersys-teme von Gericke. Sie verfügt über Schnittstellen modernsten Standards und einen benutzerfreundlichen Touch-Screen mit übersichtlicher Grafik. Die intuitiv bedienbare Steuerung kann das Fördersystem autonom steuern oder, eingebettet in eine übergeordnete Anlagensteuerung, die Steuerung des Förderprozesses übernehmen. Zwei geschützte Bedienungsebenen erhöhen die Sicherheit und verhindern Störungen durch Eingabefehler. Die jeweilige Konfiguration, Betriebsart sowie die aktuellen Betriebszustände werden grafisch dargestellt. Dies ermöglicht ein schnelles Erfassen der Ist-Situation sowie ein bequemes Anwählen der gewünschten Förderart.

Die 14 vorinstallierten Bediensprachen erleichtern das Erlernen und Bedienen der Anlage auch von Operatoren ohne Englischkenntnisse.

Eine Vielzahl von möglichen Schnittstellen, von USB über Compact Flash bis Ethernet, ermöglicht dem Anlagenbetreiber ein unkompliziertes Laden und Sichern von Konfigurationen sowie das Auslesen wichtiger Betriebsparameter. Alarmzustände werden direkt angezeigt und weiter an die Schaltwarte kommuniziert.

Touch-Screen
Mittels Touch-Screen ist die neue Anlagensteuerung STP 61 intuitiv und sicher zu bedienen.
 
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