Technik

Förderbandanlagen aktiv und rechtzeitig warten

In weiser Voraussicht

Mitarbeiter, die täglich an der Anlage arbeiten, erkennen die kleinen und schleichenden Veränderungen am System häufig nicht – oder erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Deswegen empfiehlt es sich, externe Wartungsspezialisten zu beauftragen, die das Fördersystem mit unverstelltem Blick bewerten, etwa die des Dienstleisters Flexco. Das kann Verluste durch Ausfälle und aufwendige Reparaturen drastisch reduzieren.

Flexco ist ein Spezialist für mechanische Transportband-Verbindungssysteme, Förderbandabstreifer, Bandzentrierstationen, Prallbetten sowie Trommelbeläge für leichte und schwere Transportbänder. Die Service-Mitarbeiter von Flexco übernehmen u.a. die Bewertung der Bandförderanlagen bei den Anwendern vor Ort, um den Ist-Zustand des Systems zu erfassen. Auf dieser Basis lassen sich Gefahrenstellen zuverlässig erkennen und damit die Sicherheit der Mitarbeiter an der Anlage deutlich erhöhen.

Entscheidend dabei ist, das gesamte System zu betrachten, und nicht nur einzelne fehlerhafte Komponenten zu ersetzen. Das heißt: Die Service-Techniker identifizieren nicht nur die Probleme an der Förderanlage, sie empfehlen Betreibern auch Lösungen, wie sich Ursachen beheben und auf Dauer vermeiden lassen.

Wartungsingenieure an Bandförderanlage
Flexco betont, dass seine Wartungsingenieure die Bandförderanlagen der Anwender mit unverstelltem, unabhängigem Blick bewerten.

Saubere Sache

Eine häufige Gefahrenstelle ist Rücktrag. Dabei fällt ein Teil des geförderten Materials nicht am Übergabepunkt vom Band, sondern bleibt daran haften, bis es irgendwann von der Unterseite des Förderbands, der sogenannten Rückführungsseite, stürzt. Dieses Schüttgut ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Mitarbeiter. Dazu kommt der Materialverlust: Nach Schätzungen der CEMA kann dieser bei einem 60 Zoll breiten Förderband mit einer Geschwindigkeit von vier Metern in der Sekunde bis zu drei Tonnen in der Woche betragen. Im Jahr gehen somit bis zu 150 Tonnen Material verloren. In diesem komplexen System sind Förderbandabstreifer ein kleiner, aber wichtiger Bestandteil. Sie minimieren den Rücktrag und verbessern dadurch die Leistung, die Effizienz und die Lebensdauer der gesamten Anlage. Reduzieren diese den Rücktrag von drei auf nur ein Prozent, kann der Betreiber bis zu 67 Prozent der Kosten sparen, die er für die Wartung ausgeben müsste. Weiterhin müssen Transportbänder geprüft werden, ob diese an die Anlage optimal angepasst sind.

Ein weiteres, häufig auftretendes Problem ist Schlupf. Viele Betreiber verstärken dann häufig die Hydraulik, um das Band mehr zu spannen. Das zieht allerdings auch die Lager in Mitleidenschaft, was zu deren vorzeitigem Ausfall führen kann. Zudem müssen die Antriebe mehr arbeiten. Das bedeutet höhere Stromkosten. Das Band kann dabei aus der Spur laufen, mechanische Komponenten und Verbindungen verschleißen. Weitere Probleme treten durch Tragrollen auf. Bei Fehlfunktion kommt es zu Schwingungen im Transportband.

Flexco empfiehlt, Bewertungen dieser Art mindestens einmal im Jahr auszuführen. Inspektion und Wartung des Systems wären damit Bestandteil eines umfassenden Wartungsplans. Je mehr Zeit dafür investiert wird, desto geringer sind die Ausfälle. Die Arbeit wird sicherer und der Betrieb effizienter.

Bandzentrierstation
Nicht billig, aber lohnend: Eine Bandzentrierstation sorgt für optimale Gurtführung und verhindert, dass zuviel Material verschütt geht.
 
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