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DBU fördert Analyse der Steinoberfläche des römischen Bauwerks und UNESCO-Welterbes mit 68.000 Euro

Porta Nigra – Ein bisschen schwarzer Schmutz muss sein

Beim Reinigen von Gebäudefassaden wird selten Wert darauf gelegt, Schmutz nicht vollständig zu entfernen. Bei der Porta Nigra in Trier ist das anders. Ihr Name – zu Deutsch ‚schwarzes Tor‘ – geht gerade auf die schwarzen Schmutzkrusten zurück, die sich auf ihrer ursprünglich hellen Sandsteinoberfläche durch Umwelteinflüsse gebildet haben. „Mittlerweile hat sich so viel Schmutz an dem römischen Bauwerk abgesetzt, dass der unter den Krusten liegende Sandstein an Teilen beschädigt wurde“, sagte Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Um ein entsprechendes Konzept für den Erhalt der schwarzen Fassade zu erstellen, müsse zunächst erforscht werden, welche Prozesse für die Zerstörung und welche für den Schutz der Sandsteinoberfläche verantwortlich seien. Die DBU fördert eine modellhafte Analyse der Schmutzkrusten und des Sandsteins mit rund 68.000 Euro.

„Die Untersuchungen an dieser national bedeutenden römischen Toranlage haben Modellcharakter für viele ähnlich stark verschmutzte Steinobjekte, nicht nur in Deutschland. Die Ergebnisse können dazu beitragen, dass das Entfernen von Schmutzkrusten in Zukunft differenzierter und damit substanzschonender erfolgt“, sagte Fritz Brickwedde, Generalsekretär der (DBU). Nach Abschluss des Projekts seien eine Fachtagung und eine Publikation vorgesehen.

Sandstein
Porta Nigra: Die DBU fördert eine modellhafte Analyse der Schmutzkrusten und des Sandsteins mit rund 68.000 Euro.
 
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