Unternehmensführung

Vorbildliche Aktion erntet Anerkennung aus der Politik

Röhrig granit organisiert Ferien-Camp: „Da war eine große Leidenschaft dahinter“

Kinder
Sicher behelmt: Der Erlebnistag im Steinbruch von Röhrig granit.

Mit dem Ferien-Camp „Steine, Natur und Lebensräume“ zeigte Röhrig granit im südhessischen Heppenheim, wie sich Firmen regional gesellschaftlich und sozial engagieren können. Die Bilanz der Initiatoren des Camps fällt positiv aus.

Das moderne Familienunternehmen hat ein Zeichen gesetzt. Beifall gab es von den Beteiligten, Kindern und Eltern, sowie aus der Politik.

Fast siebzig Mädchen und Jungen aus der Bergsträßer Kreisstadt und deren Umgebung hatten zum Ende der Sommerferien eine Woche lang an dem Camp teilgenommen. Sie erlebten Spiel, Spaß, Abenteuer plus Lerneffekt. Zugleich war die Veranstaltung eine attraktive Ergänzung des Betreuungsangebotes während der Sommerferien in Heppenheim, was berufstätigen Eltern entgegenkam. Ab 7.30 Uhr konnten sie täglich ihre Kinder vorbeibringen, erst um 17 Uhr schloss das Camp seine Tore. Zudem gab es für die Teilnehmer eine Rundumversorgung inklusive Frühstück und Mittagessen.

Steinzeitsuppe kochen im Wald und im Steinbruch nach einem Uhu Ausschau halten fesselte die kleinen Abenteurer.

Steinzeit

Das Thema des Camps: Steinzeit. Geboten wurde ein vielseitiges Programm, das die Kreativität und Fantasie der Teilnehmer  förderte, Exkursionen sorgten zudem für besondere Naturerlebnisse. Dabei lernten die Kinder auch den Röhrig-Steinbruch im Stadtteil Sonderbach kennen, erlebten wie aus Granit Splitt wird und staunten über die reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt auf dem Werksgelände, wo sich unter anderem Gelbbauchunken, Wanderfalken und Uhus angesiedelt haben. Ebenfalls Teil der Veranstaltung war die Einweihung eines von Röhrig finanzierten archäologischen Lehrpfads an Hügelgräbern nahe Heppenheim.

Hinter dem Event steht mit Röhrig granit ein moderner Familienbetrieb, der als familienfreundlicher Arbeitgeber bekannt ist. Das hat sich auch beim Camp gezeigt. Etliche Plätze waren für Kinder von Mitarbeitern reserviert. Das Camp ist Ausdruck gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung, wie sie das Unternehmen seit vielen Jahren an vielen Stellen in Heppenheim und Umgebung übernimmt.

Geschäftsführer Marco Röhrig hofft, mit seiner Initiative weitere Firmen zum Nach- und gegebenenfalls Umdenken anzuregen. Er möchte ein Zeichen setzen und betont: „Wir können nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgen, sondern müssen auch andere Wege gehen.“  Warum beispielsweise müssten Betreuungsangebote in den Ferien ausschließlich Sache von Kommunen oder Vereinen sein, fragt der Steinbruch-Manager. Mit dem Camp hat er gezeigt, wie Unternehmen einen Beitrag leisten können.

Demografischer Wandel

Zugleich strahlt dieses Engagement positiv aufs Firmenimage aus. Betriebe können davon profitieren. Sie werden als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen. Ein Plus in Zeiten, in denen der demografische Wandel dem Arbeitsmarkt einen Fachkräftemangel beschert und Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter werben müssen.

Schon die Premiere des Camps vor zwei Jahren war ein Erfolg. Beide Male war das Interesse größer als die Zahl der Plätze. Beim ersten Mal wurden die Teilnehmer über einen Malwettbewerb, beim zweiten Mal über ein Gitterrätsel per Auslosung ermittelt. In der eigenen Branche möchte Röhrig eine Vorreiterrolle übernehmen, und schon heute ist er in der Region Vorbild. Dass dies in der Politik Zustimmung findet, ist nicht zuletzt beim großen Abschlussfest mit fast vierhundert Teilnehmern deutlich geworden. Zahlreiche Politiker aus Bund, Land und Kreis waren gekommen, ebenso politische Vertreter aus der Stadt und den Stadtteilen. Anerkennung bekamen die Veranstalter von allen Seiten.

Heppenheims Bürgermeister Rainer Burelbach ist begeistert von dem Engagement. „Da war eine große Leidenschaft dahinter“, sagte der Rathauschef und zollte so dem Team um Cheforganisatorin Birgitt Bauer Respekt. Zumal er eingestand: „Eine größere Vorbereitungsleistung, eine größere Logistikleistung habe ich selten gesehen.“ Das Camp, das ist Überzeugung und Erkenntnis des Bürgermeisters, sei keine Konkurrenz zu den kommunalen Ferienspielen, sondern Ergänzung des Angebots in der Stadt. Auch Burelbach hat die Hoffnung, dass die Initiative beispielgebend ist.

Mit zum Erfolg beigetragen haben viele. Neben Röhrig-Mitarbeitern waren im Betreuerteam Experten aus Naturschutz und Forst, Fachleute für Mineralogie und für Archäologie sowie Pädagogen aus Schulen. Und noch ein Aspekt der Veranstaltung: Auch der Naturschutz hat unmittelbar profitiert. Den Teilnehmerbeitrag von 30 Euro je Kind hat die Firma Röhrig nicht nur komplett an den Naturschutzbund (NABU) in der Region weitergereicht, sondern in Summe auf 3.000 Euro aufgestockt.

Gruppenfoto Kinder
Zufriedene Gesichter zum Schluss der Aktion.
 
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